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Rassismusstreit: Schwarze Ballerina einigt sich mit Berliner Staatsballett

  • Im Januar 2021 leitet die schwarze Ballerina Chloé Lopes Gomes rechtliche Schritte gegen das Berliner Staatsballett ein.
  • Dem RND erzählte sie damals, dass sie rassistisch gemobbt und ihr Vertrag nicht verlängert worden sei.
  • Nun haben sich beide Seiten auf eine Ausgleichszahlung über 16.000 Euro geeinigt.
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Berlin. Vor mehr als drei Monaten hat die erste schwarze Ballerina des Berliner Staatsballetts, Chloé Lopes Gomes, rechtliche Schritte gegen ihren Arbeitgeber eingeleitet. Damals erklärte die 29-Jährige dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) unter anderem, dass sie rassistisch gemobbt und ihr Vertrag nicht verlängert worden sei. Nun haben beide Seiten einen Ausgleich erreicht, wie aus der Pressemitteilung des Staatsballetts hervorgeht.

Ausgleichszahlung von 16.000 Euro

Der Vertrag von Lopes Gomes wird nun doch um eine weitere Saison verlängert, heißt es in der Stellungnahme. Er werde allerdings zum Ende der Saison 2021/2022 endgültig gekündigt. Darüber hinaus habe man eine Ausgleichszahlung vereinbart. Laut der „Berliner Zeitung“ und „Deutschlandfunk Kultur“ handelt es sich dabei um 16.000 Euro.

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Intendantin spricht von „Weckruf“

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Die kommissarische Intendantin Christiane Theobald verspricht eine Aufarbeitung der Geschehnisse. „Ich bedauere die von Chloé Lopes Gomes gemachten Erfahrungen mit diskriminierendem Verhalten, die wir sehr ernst nehmen und derzeit eingehend aufarbeiten“, sagt sie. „Beim Staatsballett Berlin verfolgen wir eine Nulltoleranzpolitik gegenüber Rassismus und jeglicher Form von Diskriminierung.“

Deshalb habe man einen Strukturwandel eingeleitet mit dem Ziel, Unabhängigkeit, Kollegialität und künstlerische Freiheit in den Mittelpunkt des gesamten Arbeitsprozesses des Hauses zu stellen. „In der aktuellen Situation liegt eine große Chance zur Veränderung; sie ist ein Weckruf“, erklärt Theobald.

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