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„Bereits dienstliche Konsequenzen gezogen“

Rassismusvorwurf: Diskriminierung bei der Berliner Polizei?

Die Polizei Berlin musste an Halloween zu mehreren randalierenden Jugendlichen ausrücken.

Die Berliner Polizei ermittelt gegen einen ihrer Wachleiter, der sich gegenüber einem Mitarbeiter diskriminierend geäußert haben soll.

Berlin. Die Berliner Polizei ermittelt gegen einen ihrer Wachleiter, der sich gegenüber einem Mitarbeiter diskriminierend geäußert haben soll. „Erste dienstliche Konsequenzen wurden bereits gezogen“, teilte eine Sprecherin am Samstag auf Anfrage mit. Zuvor hatte die „B.Z.“ von einem rassistischen Vorfall berichtet.

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Laut dem Medienbericht soll der Mitarbeiter von einem Vorgesetzten aufgrund seiner Hautfarbe beleidigt worden sein. Der Vorgesetzte soll laut B.Z. gesagt haben: „Na, überlegst du, was die Brötchen in Afrika kosten?“ Die Polizei machte zunächst keine Angaben zur Art der diskriminierenden Äußerungen.

Der Wachleiter habe die Bemerkung bereits am 10. September gegenüber dem Mitarbeiter gemacht, heißt es in der Stellungnahme der Behörde. Eine ebenfalls anwesende Führungskraft sei eingeschritten und habe den Beamten mit dessen Fehlverhalten konfrontiert. „In einem dann anschließenden Gespräch zu dritt entschuldigte sich der Wachleiter und erläuterte, dass ihm diskriminierendes Verhalten fernliege“, teilte die Polizei weiter mit.

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Der Vorfall sei anschließend der zuständigen Stelle des Landeskriminalamts sowie einer Disziplinarstelle übergeben worden.

RND/dpa

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