Radfahrer auf Autobahn-Standstreifen nach Polen unterwegs

  • Es war nicht die 30-Grad-Hitze, die einen Mann dazu brachte, mit dem Rad auf der Autobahn 20 Richtung Stettin zu fahren - er kannte keinen anderen Weg nach Hause.
  • Ein Busfahrer entdeckte den unbekümmerten Radler und alarmierte die Polizei in Neubrandenburg.
  • Später nahm der Busfahrer den Mann samt Rad bis zur nächsten Anschlussstelle mit.
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Altentreptow. Auf dem Standstreifen der Autobahn 20 wollte ein 44-Jähriger mit dem Fahrrad von Mecklenburg-Vorpommern ins polnische Stettin fahren - dort wohnt er. Ein Busfahrer hatte die Polizei in Neubrandenburg am Samstag gegen 11 Uhr alarmiert, als er den Radfahrer auf Höhe der Anschlussstelle Pasewalk-Süd sah.

Polizisten stoppten den unbekümmert dahinradelnden Mann. Er gab an, keinen anderen Weg nach Hause zu kennen, wie die Polizei weiter mitteilte.

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Nach eindringlicher Belehrung entließen die Beamten den 44-Jährigen in die Obhut des Busfahrers. Er hatte sich bereiterklärt, den Mann samt Rad bis zur nächsten Anschlussstelle mitzunehmen. Von dort sollte die Radtour über Bundes- und Landstraßen weitergehen - bei schweißtreibenden Temperaturen um die 30 Grad.

RND/dpa

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