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„Querdenker“ wollen Schülern Schutzmasken ausreden: Bistum hält mit Aufklärung dagegen

  • Die "Querdenken"-Bewegung will womöglich bundesweit Schüler am Montag gegen die Maskenpflicht aufwiegeln.
  • Das Bistum Münster will Kinder und Jugendliche deshalb vorab aufklären.
  • Auch die Eltern seien gefordert, warnend auf das Vorhaben der Initiative hinzuweisen.
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Münster/Düsseldorf. Das Bistum Münster warnt seine Schulen vor einer am Montag geplanten Aktion der Initiative „Querdenken 711“ gegen die Maskenpflicht. Bei der bundesweiten Aktion sollten Schülerinnen und Schüler gezielt angesprochen und zum Widerstand gegen die Maskenpflicht animiert werden, erklärte das Bischöfliche Generalvikariat am Donnerstag in Münster. Die katholischen Schulen im Bistum sollten deshalb die Kinder und Jugendlichen vorab aufklären, wies das Generalvikariat die Schulleitungen an. Auch sollten sie die Eltern warnend auf das Vorhaben der Initiative hinweisen, hieß es.

Mit seinen Hinweisen möchte das Bistum erreichen, „dass die Schüler sich auf dem Schulweg nicht in Gespräche mit Vertretern oder Unterstützern der Initiative verwickeln lassen“, sagte der Leiter der bischöflichen Schulabteilung, William Middendorp. Die Kinder und Jugendlichen müssten sich an geltende Corona-Schutzmaßnahmen wie aktuell die Pflicht zum Tragen einer geeigneten Mund-Nase-Bedeckung halten, da sie ansonsten ihre eigene Gesundheit und die anderer Menschen gefährdeten, betonte er.

Querdenker wollen Kindern unwirksame Masken mit CO2-Messung anbieten

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Auch das NRW-Schulministerium hatte die Schulen über das Vorhaben von „Querdenken 711“ informiert. Einer Rundmail des Ministeriums vom Mittwoch zufolge soll die Aktion gegen die Maskenpflicht deutschlandweit an 1.000 Schulen durchgeführt werden. Dabei sollten insbesondere Eltern, die Mitglied der Initiative sind oder ihr nahe stehen, Kinder und deren Angehörige auf dem Schulweg ansprechen.

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Geplant sei, unwirksame Masken mit einem Logo der Initiative und eine CO2-Messung unter den Masken der Kinder anzubieten, um die angebliche Gefährlichkeit und Unwirksamkeit des Mund-Nasen-Schutzes zu belegen.

RND/epd

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