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“Querdenker” schüchtern Grundschulkinder bei Corona-Testung ein

  • Skeptikern der Corona-Politik kam neben angemeldetem Demonstrieren bei einer Grundschule in Baden-Württemberg noch anderes in den Sinn. So wollten sie Schulkinder womöglich von Corona-Tests abhalten.
  • So wollten sie Schulkinder womöglich von Corona-Tests abhalten.
  • Die Polizei konnte die fünf “Querdenken”-Anhänger aber ohne Probleme vertreiben.
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Stockach. Mehrere Anhänger der Initiative “Querdenken” haben eine Corona-Testung an einer Stockacher Grundschule gestört. Die fünf Demonstranten sprachen Schulkinder an und schüchterten sie durch ihr Auftreten ein, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Als die Beamten sie aufforderten, Abstand von der mobilen Teststation zu halten, wechselten sie ohne Gegenrede die Straßenseite. Danach sei es am Samstag zu keinen weiteren Vorfällen gekommen.

Die Gegner der Corona-Politik hatten am Samstagvormittag bei der Polizei eine Spontandemonstration angemeldet. Zunächst standen sie den Angaben zufolge mit einem Transparent im Eingangsbereich der Schule. Was sie zu den Kindern sagten und was auf dem Transparent stand, konnte ein Polizeisprecher auf Anfrage nicht sagen.

Die Testung an der Grundschule im Landkreis Konstanz war wegen Corona-Fällen notwendig geworden. Den Angaben nach ließen sich am Samstag etwa 200 Kinder und Lehrer freiwillig auf das Virus testen.

RND/dpa

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