• Startseite
  • Panorama
  • Prozessbeginn in Bremen: Mann schmuggelt Kokain im Wert von 14,3 Millionen Euro

Prozessbeginn in Bremen: Mann schmuggelt Kokain im Wert von 14,3 Millionen Euro

  • In Bremen beginnt der Prozess gegen einen 39-Jährigen wegen des Schmuggelns von Kokain.
  • Der Mann soll die Droge im Wert von über 14 Millionen Euro aus Südamerika illegal eingeschifft haben.
  • Auch einige mutmaßliche Mittäter müssen sich vor Gericht verantworten.
Anzeige
Anzeige

Bremen. Wegen des Schmuggels von 206 Kilogramm Kokain aus Südamerika muss sich ein 39-jähriger Mann ab Montag (9.30 Uhr) in Bremen vor Gericht verantworten. Im Verkauf wäre die sichergestellte Drogenmenge nach Angaben des Landgerichts 14,3 Millionen Euro wert gewesen. Das Kokain sei im Juli 2020 in Sporttaschen verpackt auf dem Seeweg in Bremerhaven angekommen. Im Hafen soll der Angeklagte acht Taschen voller Drogen in einen Kleintransporter geladen haben. Bei einer Kontrolle auf der Autobahn A27 Richtung Bremen sei er dann gestoppt worden (Az.: 6 KLs 902 Js 49843/20).

Mittäter ebenfalls vor Gericht

Gegen drei namentlich bekannte Mittäter laufe ein gesondertes Verfahren, sagte ein Gerichtssprecher. Außerdem gebe es unbekannte Täter. Der große Containerhafen Bremerhaven gilt neben Hamburg als Haupteinfallstor für Kokain aus Lateinamerika nach Deutschland.

Am Landgericht Bremen läuft noch ein weiteres Verfahren, in dem es um den 2019 aufgedeckten Schmuggel von knapp 100 Kilo Kokain geht. Angeklagt sind fünf Männer, die in Bremerhaven im Hafen arbeiteten. Weil sie nicht in U-Haft sind, ist der Prozess noch nicht eröffnet worden, wie der Sprecher sagte. Die Anklage stammt von November 2020.

RND/dpa

  • Laden Sie jetzt die RND-App herunter, aktivieren Sie Updates und wir benachrichtigen Sie laufend bei neuen Entwicklungen.

    Hier herunterladen