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Prozess um tödliche Auseinandersetzung in Augsburg: Witwe sagt unter Tränen aus

  • Die Ehefrau des 49-Jährigen, der am Nikolaustag in Augsburg erschlagen wurde, hat im Prozess unter Tränen ausgesagt.
  • Die 51-Jährige konnte bei ihrer Zeugenvernehmung über den Tathergang wenig aussagen, da sie den tödlichen Schlag gegen ihren Mann nicht gesehen hatte.
  • Ihr Partner starb im Dezember an einer Hirnblutung, nachdem ein 17-Jähriger ihm bei einer Auseinandersetzung mit der Faust gegen den Kopf geschlagen hatte.
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Augsburg. Im Prozess um die tödliche Auseinandersetzung am Nikolaustag in Augsburg hat die Ehefrau des erschlagenen 49-Jährigen unter Tränen ausgesagt. Bei ihrer Zeugenvernehmung am Mittwoch vor dem Landgericht Augsburg konnte die 51 Jahre alte Frau wenig über die Tat am Königsplatz sagen, da sie den tödlichen Faustschlag auf ihren Partner nicht selbst gesehen hatte.

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Trauerfeier für Opfer vom Augsburger Königsplatz
1:06 min
Hunderte Menschen haben am Samstagvormittag von dem bei einer gewaltsamen Auseinandersetzung in Augsburg getöteten 49-Jährigen Abschied genommen.  © dpa

Die Frau und ihr Mann waren am Nikolaustag 2019 mit einem befreundeten Ehepaar auf dem Weihnachtsmarkt. Auf dem Heimweg am Abend trafen die zwei Paare am Königsplatz auf eine siebenköpfige Gruppe von Jugendlichen. Nachdem ein Jugendlicher eine Zigarette schnorren wollte, entwickelte sich ein Streit zwischen der Clique und den beiden Männern. Schließlich schlug ein 17-Jähriger dem 49-Jährigen mit voller Wucht gegen den Kopf. Der Mann starb kurz darauf an einer Hirnblutung.

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Der 17-Jährige, der die deutsche, libanesische und türkische Staatsangehörigkeit besitzt, steht wegen Körperverletzung mit Todesfolge vor Gericht. Er hat den tödlichen Schlag eingeräumt.

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Bis Anfang November hat die Jugendkammer des Gerichts noch eine Reihe weiterer Verhandlungstage geplant, dann könnte das Urteil verkündet werden.

RND/dpa

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