Prinz Andrew gerät im Missbrauchsskandal um Jeffrey Epstein immer mehr in den Fokus

  • Der Sohn von Königin Elizabeth II. hat immer wieder abgestritten, in den Sexskandal um Multimillionär Jeffrey Epstein verwickelt zu sein.
  • Jetzt hat die britische “Daily Mail” deckungsgleiche Reiseziele des Royals mit seinem langjährigen Freund Epstein veröffentlicht.
  • Der Multimillionär Epstein hatte sein Testament zwei Tage vor seinem Tod geändert - was Folgen für seine mutmaßlichen Opfer hat.
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Neue Indizien im Missbrauchsskandal um den Multimillionär Jeffrey Epstein bringen den britischen Prinz Andrew in Verlegenheit. Der Prinz, der wiederholt abgestritten hatte, in den Sexskandal mit Minderjährigen verwickelt zu sein, hatte angeblich dreimal das gleiche Reiseziel wie Epstein, mit dem er befreundet war: London, New York, Karibik. Das berichtet die britische Tageszeitung "Daily Mail", die Daten aus dem Logbuch des Privatjets von Epstein mit den Reisedaten des Prinzen verglich.

Schon 2016 hatte eine der Hauptzeuginnen Prinz Andrew belastet

Schon 2016 hatte Virgina Giuffre, eine der zentralen Zeuginnen im Fall Epstein, ausgesagt, sie sei mit 17 Jahren in London, dann in New York und auf Epsteins karibischer Privatinsel zum Sex mit dem Herzog von York genötigt worden. Laut "Daily Mail" wollen sich Giuffres Anwälte mit dem Prinzen zusammensetzen. Ein Sprecher des Prinzen erklärte laut Bild.de, Andrew sei entsetzt: "Seine Königliche Hoheit verurteilt die Ausbeutung eines jeden Menschen."

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Epsteins Testament, das er, wie Bild.de berichtet, zwei Tage vor seinem Tod durch Selbstmord änderte, sieht eine Verbringung des auf 520 Millionen Euro geschätzten Vermögens in den "The 1953 Trust" vor, einer Stiftung, die nach Epsteins Geburtsjahr benannt wurde. Nach einer bei Bild.de erwähnten Einschätzung des Finanzdienstleisters Bloomberg dürfte es damit für klagewillige mutmaßliche Opfer Epsteins schwerer werden, Ansprüche geltend zu machen.

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RND/big