Pottwal verfängt sich in Fischernetz - Taucher retten das Tier

  • Vor der Küste Italiens kam es zu einer ungewöhnlichen Rettungsaktion:
  • Ein rund zehn Meter langer Pottwal hatte sich in einem Fischernetz verfangen.
  • Ein Team von Tauchern rettete das Tier aus seiner misslichen Lage.
Anzeige
Anzeige

Rom. Die Küstenwache hat einen Pottwal vor der Küste Italiens aus einem Fischernetz befreit. Das zehn Meter lange männliche Tier habe sich mit der Schwanzflosse in dem Netz vor der Äolischen Insel Salina verfangen, teilte die Küstenwache am Sonntag mit. Ein Team von Tauchern habe die schwierige Operation in zwei Metern Tiefe gemeistert und den Wal befreit. Das Tier konnte sich dann drei anderen Walen anschließen, die die ganze Zeit in einiger Entfernung auf es gewartet hatten. Das Fischernetz wurde als "illegales Fanggerät" beschlagnahmt.

Illegaler Fischfang ist keine Seltenheit vor den Äolischen Insel, die zu Sizilien gehören. Am gleichen Tag hatte die Küstenwache ein Motorfischerboot abgefangen, das 2500 Meter illegale Treibnetze einholen wollte. Der Kapitän des Schiffes bekam eine Strafe von mehreren Tausend Euro.

RND/dpa

“Staat, Sex, Amen”
Der neue Gesellschaftspodcast mit Imre Grimm und Kristian Teetz
  • Laden Sie jetzt die RND-App herunter, aktivieren Sie Updates und wir benachrichtigen Sie laufend bei neuen Entwicklungen.

    Hier herunterladen