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  • Potsdamer Oktoberfest: Mitarbeiterin drückt falschen Knopf, Karussell-Sturz endet tödlich - Bewährungsstrafe

Tödlicher Karussell-Sturz von Mitarbeiterin: Bewährungsstrafe

  • Vor einem Jahr soll eine Karussell-Mitarbeiterin des “Potsdamer Oktoberfestes” versehentlich einen falschen Knopf gedrückt haben.
  • Eine Kollegin kam zu Fall und erlitt tödliche Verletzungen.
  • Das Gericht verhängte wegen des Vorfalls jetzt eine Bewährungsstrafe.
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Potsdam. Die Mitarbeiterin eines Karussells des “Potsdamer Oktoberfestes” hat nach dem tödlichen Sturz einer Kollegin im Prozess um fahrlässige Tötung einen Strafbefehl für zehn Monate Haft auf Bewährung erhalten. Die Bewährungszeit insgesamt solle für zwei Jahre gelten, sagte Richter Jens Nimz am Freitag vor dem Amtsgericht Potsdam, nachdem die Angeklagte nicht zum Auftakt des Prozesses erschienen war (Az.: 83 Ds 57/20). Das Gericht schloss sich damit der Staatsanwaltschaft an.

Die Mitarbeiterin des Fahrgeschäfts "Playball" soll das Karussell vor rund einem Jahr versehentlich mit Drücken eines falschen Knopfes gestartet haben, ohne zu prüfen, ob auf der Plattform noch Mitarbeiter waren. Ein Kollege konnte sich retten, doch eine Kollegin wurde zu Boden geschleudert, stürzte mehrere Meter tief und erlitt tödliche Verletzungen.

Der Strafbefehl ist nicht rechtskräftig: Zwei Wochen lang ist Einspruch möglich. Bei dem vereinfachten Verfahren darf nur eine Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr auf Bewährung festgesetzt werden.

RND/dpa

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