Polizisten werden beschossen – SEK kommt zu Hilfe

  • Aus einer Wohnung in Lübeck hören Nachbarn ungewöhnlich laute Geräusche und verständigen die Polizei.
  • Als die Beamten der Polizeistreife eintreffen, werden sie beschossen.
  • Ein herbeigerufenes Sondereinsatzkommando kann einen Mann festnehmen.
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Weil Nachbarn aus einer Wohnung in Lübeck laute, schussähnliche Geräusche vernommen haben, alarmierten sie die Polizei. Eine Streife traf in der Nacht zu Samstag in der Straße ein. Die Beamten gingen auch zu der besagten Wohnung, von dort aus wurde auf sie ohne Vorwarnung geschossen. „Die Beamten wurden glücklicherweise nicht getroffen, zogen sich sofort zurück und forderten das SEK zu Hilfe“, berichtet die Leitstelle der Polizei den „Lübecker Nachrichten“ (LN).

Mieter muss in psychiatrische Klinik

Der Mieter der Wohnung ließ sich nach einem kurzen Gespräch durch die geschlossene Tür mit den Beamten des Sondereinsatzkommandos widerstandslos festnehmen. Nach Angaben der „LN“ handelt es sich bei dem Mann um einen psychisch kranken Lübecker. Er wurde noch in der Nacht dem Amtsarzt vorgestellt und in eine psychiatrische Klinik in Lübeck gebracht.

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Bei der anschließenden Durchsuchung der Wohnung stellte sich heraus, dass mit einer Schreckschusspistole auf die Streifenpolizisten geschossen wurde. Die Gründe für das „Ausrasten“ des verwirrten Lübeckers sind nach Angaben der Polizei bisher unklar.

RND/hma

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