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Polizist nach Schlägen auf Schwarzen in Georgia entlassen

Auch in Georgia kam es in den vergangenen Wochen immer wieder zu Demonstrationen gegen Polizeigewalt und Rassismus.

New York. Bei einer Verkehrskontrolle im US-Bundesstaat Georgia hat ein Polizist wiederholt auf einen schwarzen Mann eingeschlagen. Der Vize-Sheriff sei wegen übermäßiger Gewaltanwendung, die auf Video aufgenommen worden war, entlassen worden, berichtete das Sheriffbüro des Bezirks Clayton County am Sonntag. Gegen den Polizisten wird ermittelt.

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Der 26-jährige schwarze Roderick Walker sei festgenommen und geschlagen worden, nachdem Beamte das Auto am Freitag kontrolliert und angeblich ein kaputtes Rücklicht festgestellt haben, sagte Walkers Anwalt Shean Williams am Sonntag. Im Auto saßen demnach Walker, seine Freundin, das gemeinsame fünf Monate altes Baby und Walkers Stiefsohn, sowie ein ebenfalls schwarzer Fahrer, der die Familie nach der Abgabe eines Leihwagens nach Hause brachte. Die Beamten hätten nach Walkers Ausweis gefragt und ihn aufgefordert auszusteigen, nachdem Walker infrage gestellt habe, warum er sich ausweisen müsse, obwohl er gar nicht gefahren sei.

Familie im Auto musste gewaltsame Festnahme ansehen

Die folgende Festnahme hatte ein Passant auf Video aufgenommen. Darauf ist zu sehen, wie zwei Beamte sich auf dem am Boden liegenden Walker befinden und einer ihn wiederholt schlägt. Walkers Freundin schreit und ruft den Beamten zu, Walker könne nicht atmen. Ein Kind im Wagen ruft "Papa". Während Walker Handschellen angelegt werden, sagt der schlagende Beamte dem Passanten, Walker habe ihn gebissen. Dieser bestreitet dies seinem Anwalt zufolge. Auf einem im Gefängnis gemachten Foto ist unter Walkers linkem Auge eine große Beule zu sehen.

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Laut dem Sheriff-Büro wurde ein Antrag auf Walkers Freilassung auf Kaution wegen eines ausstehenden Haftbefehls abgelehnt. Er bekam demnach medizinische Versorgung.

RND/AP

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