Polizeiauto mit Pflasterstein beworfen - Staatsschutz ermittelt

  • Nachdem ein fahrendes Polizeiauto in Berlin von Unbekannten mit einem Pflasterstein beworfen wurde, ermittelt nun der Staatsschutz.
  • Wie die Polizei mitteilt, sei ein Bekennerschreiben veröffentlicht worden.
  • Ein politischer Hintergrund kann dabei nicht ausgeschlossen werden.
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Berlin. Unbekannte haben einen Pflasterstein auf ein fahrendes Polizeiauto in Berlin-Alt-Treptow geworfen - jetzt ermittelt der Staatsschutz, ein Bekennerschreiben ist veröffentlicht worden. Das sagte eine Sprecherin der Polizei am Sonntag. In dem Zivilwagen waren drei Beamte am Samstagmorgen auf der Bouchéstraße unterwegs. "Der Wagen hatte Blaulicht auf dem Dach und war als Einsatzfahrzeug zu erkennen."

Unter der Brücke an der Jordanstraße wurden der Polizei zufolge nach dem Vorfall mehrere Steine auf der Straße gefunden. Der Pflasterstein hatte die Frontscheibe durchschlagen. Ein Polizist wurde von Splittern getroffen, zwei erlitten einen Schock. Die Steinewerfer konnten entkommen. Auf der linken Internetplattform Indymedia wurde am Samstag unter dem Titel "Gegen jeden Faschismus - Zivile Streife eingeklimpert" ein Bekennerschreiben veröffentlicht.

Politischer Hintergrund kann nicht ausgeschlossen werden

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"Die Prüfung des Schreibens läuft", sagte die Polizeisprecherin am Sonntag. Weil ein politischer Hintergrund nicht ausgeschlossen werden kann, habe der polizeiliche Staatsschutz die Ermittlungen übernommen.

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RND/dpa

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