Polizei zieht betrunkenen Fahrlehrer aus dem Verkehr

Eigentlich wollte der Fahrschüler in Wolfsburg seiner Prüfung näher kommen. Doch dann merkte er, dass mit seinem Lehrer etwas nicht stimmte.

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Wolfsburg. Als völlig fahruntüchtig hat sich ein Fahrlehrer in Wolfsburg erwiesen. Wie sich herausstellte, war er mit einem Promillewert von 2,04 unterwegs. Der Schüler des 60 Jahre alten Mannes alarmierte am Dienstagmittag den Rettungsarzt: Denn als er am verabredeten Ort am Willy-Brandt-Platz in den Wagen der Fahrschule aus dem Kreis Gifhorn einstieg, bemerkte er sofort, dass mit seinem Fahrlehrer etwas nicht stimmte. „In Vermutung eines internistischen Notfalls verständigte er sofort einen Rettungssanitäter per Notruf“, sagte ein Sprecher der Wolfsburger Polizei.

Als die kurz danach eingetroffenen Einsatzkräfte den Fahrlehrer behandeln wollten, verweigerte der Fahrlehrer dies. So wurde zusätzlich auch die Polizei gerufen. Die Beamten nahmen den betrunkenen Mann mit auf die Wache: Erst dort glückte nach mehreren Versuchen ein Alkoholtest.

Wegen des Ergebnisses wurde eine Blutprobe entnommen, der Führerschein des 60-Jährigen beschlagnahmt und die Weiterfahrt untersagt. „Ein ungewöhnlicher Fall“, sagt Claus, „schließlich haben Fahrlehrer eine besondere Vorbildfunktion.“

Von WAZ/RND

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