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Polizeiskandal in Sachsen: Rund 100 Beschuldigte in der Fahrradaffäre

  • In Sachsen sollen Polizisten sowie ein Mitarbeiter der Staatsanwaltschaft mit gestohlenen Fahrrädern gehandelt haben.
  • Den rund 100 Beschuldigten wird neben dem illegalen Verkauf gestohlener Fahrräder Bestechung, Vorteilsnahme und Beteiligung an Unterschlagungen vorgeworfen.
  • Die sächsische Generalstaatsanwaltschaft ermittelt gegen die Verdächtigen.
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Leipzig. In Sachsen sorgt ein Polizeiskandal für großes Aufsehen. Rund 100 Beschuldigte sollen mit gestohlenen Fahrrädern gehandelt haben (#Fahrradgate). Ganze 45 Verdächtige arbeiten in der Leipziger Dienststelle, berichtet die “LVZ”. Neben dem illegalen Verkauf gestohlener Fahrräder wird den Beamten Bestechung, Vorteilsnahme und Beteiligung an Unterschlagungen vorgeworfen.

50 weitere Beschuldigte sind ein Mitarbeiter der Staatsanwaltschaft Leipzig, elf Personen aus dem Präsidium der Bereitschaftspolizei, zwei vom Landeskriminalamt (LKA) und zwei von der Dresdner Polizei, teilte Sachsens Innenminister Roland Wöller (CDU) mit. Die sächsische Generalstaatsanwaltschaft ermittelt.

Schadenssumme unbekannt

Von Januar 2015 bis September 2018 sollen demnach Tausende gestohlene Fahrräder, die von der Polizei sichergestellt wurden, in einem zentralen Lager in Leipzig abgestellt und später unrechtmäßig von Beamten weitergegeben worden sein. Die genaue Anzahl der Fahrräder und die Schadenssumme sind nicht bekannt. Im Juli 2019 flog das angeblich über einen externen Verein abgewickelte Geschäft der Polizisten auf.

RND/nis

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