Polizei in Rheinland-Pfalz fährt künftig größere Autos

  • Die Polizei in Rheinland-Pfalz bekommt 350 neue Streifenwagen.
  • Künftig fahren die Beamtinnen und Beamten Audi A6.
  • Die bisherigen Autos vom Modell A4 hatten sich für Einsätze als ungeeignet erwiesen.
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Mainz . Die rheinland-pfälzische Polizei bekommt rund 350 neue Streifenwagen. Innenminister Roger Lewentz (SPD) stellt die Fahrzeuge des Tys Audi A6 an diesem Mittwoch (13.00 Uhr) in Mainz vor. Vorgänger der neuen, leistungsstarken Einsatzfahrzeuge waren Streifenwagen des Modells A4. Diese hatten sich aber als ungeeignet für die neue Schutzausrüstung erwiesen, die nach dem Terroranschlägen auf die Redaktion der Statierzeitschrift Charly Hebdo in Paris Anfang 2015 eingeführt worden war.

Schutzausrüstung zu schwer fürs Auto

Maschinenpistolen, abschließbarer Sicherungskasten, Helme und schwere Schutzdecken brachten mehr Gewicht auf die Waage als in den Audis A4 zugelassen. Die Folge: Die Hinterachsenfederung musste ausgewechselt werden, und ein Teil der Streifenwagen zurück in die Werkstatt, wie Ministeriumssprecher Joachim Winkler erläutert. Die geleasten Streifenwagen werden in der Regel alle vier Jahre ausgetauscht.

Für Unterhalt, Instandhaltung und Betrieb der gesamten Polizei-Dienstwagenflotte gibt das Land jährlich einen siebenstelligen Betrag aus; 2019 waren es rund neun Millionen Euro. Hinzu kamen für dieses Jahr knapp 11,7 Millionen Euro für das Leasen oder den Kauf von Fahrzeugen.

RND/dpa

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