Polizei beendet Swingerparty mit 68 Teilnehmern in Hamburg

  • Kein Abstand, keine Kontaktverfolgung: Die Polizei hat in Hamburg eine Swingerparty mit 68 Teilnehmern aufgelöst.
  • Es gab kein Hygienekonzept, die Beamten erteilten deshalb Platzverweise.
  • Die Feiernden müssen nun mit einem Bußgeld rechnen.
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Hamburg. Eine Swingerparty mit 68 Teilnehmern in einem Hamburger Wohnhaus ist ein kurzes Vergnügen geblieben. Wegen Verstößen gegen die Corona-Vorschriften wurde die Veranstaltung am Freitagabend kurz vor Mitternacht von der Polizei aufgelöst, wie eine Sprecherin am Samstag sagte.

Feiernde verhielten sich “sehr kooperativ”

Es habe kein Hygienekonzept gegeben – so seien weder die Abstandsregeln eingehalten noch die Datenblätter zur Kontaktverfolgung richtig ausgefüllt worden. Den 68 Teilnehmern erteilte die Polizei einen Platzverweis. Ihnen droht ein Bußgeld. Wie die Polizeisprecherin mitteilte, verhielten sich die Feiernden allesamt „sehr kooperativ“.

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Für private Feiern mit mehr als zehn Menschen gelten in Hamburg derzeit weitgehend die Vorgaben für öffentliche Veranstaltungen wie Maskenpflicht, Abstandsregeln und eine Testpflicht in Innenräumen.

dpa/RND

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