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Pazifik-Hurrikan „Nora“ in Mexiko: Hotel in Urlaubsort stürzt ein, Kind stirbt

Dieses von der National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) zur Verfügung gestellte Bild zeigt die Unwettersysteme Hurrikan "Nora" (oben, l) und Hurrikan "Ida" (oben, r) über dem nordamerikanischen Kontinent.

Puerto Vallarta.Beim Teileinsturz eines Hotels infolge des Hurrikans „Nora“ ist im mexikanischen Urlaubsort Puerto Vallarta ein Junge ums Leben gekommen. Eine Frau wurde noch vermisst, wie der Gouverneur des Bundesstaates Jalisco, Enrique Alfaro, am Sonntag mitteilte. Verursacht worden sei das Unglück im Zentrum der an der Pazifikküste gelegenen Stadt durch das Überlaufen des Flusses Cuale. Der getötete Junge gehörte einer spanischen Familie an, die vor sieben Jahren nach Mexiko gekommen war.

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„Nora“ war am Samstagabend (Ortszeit) als Hurrikan der Stärke eins von fünf mit Windgeschwindigkeiten von 140 Kilometern pro Stunde in Jalisco auf Land getroffen. Der Wirbelsturm verursachte in mehreren Gebieten entlang der mexikanischen Westküste Überschwemmungen, Schäden und Stromausfälle. Bilder zeigten reißende Ströme übergetretener Flüsse, schlammbedeckte und eingerissene Straßen sowie umgestürzte Bäume. Einige Gemeinden waren evakuiert worden.

Hurrikan „Nora” zu Tropensturm herabgestuft

„Nora“ verlor am Sonntag an Stärke und wurde zu einem Tropensturm herabgestuft. Mit noch 95 Stundenkilometern Windgeschwindigkeit zog der Sturm etwa parallel zwischen der Küste und der Halbinsel Baja California Richtung Norden. Das US-Hurrikanzentrum NHC sagte weiter lebensbedrohliche Sturzfluten und Erdrutsche an einem etwa 1000 Kilometer langen Abschnitt der Küste bis zum nordwestlichen Bundesstaat Sonora voraus. Der Sturm werde in den kommenden Tagen voraussichtlich auf etwa demselben Kurs über dem Golf von Kalifornien bleiben und allmählich weiter abschwächen.

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Auch im Südwesten der USA und in den Rocky Mountains sollte „Nora“ demnach Regen verursachen. Am Golf von Mexiko traf am Sonntag der noch deutlich gefährlichere Hurrikan „Ida“ der Stärke vier nahe der Stadt New Orleans in den USA auf Land.

RND/dpa

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