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Passant schlägt Scheibe ein: Leidender Hund aus überhitztem Auto gerettet

  • In NRW schlägt ein Passant die Scheibe eines Autos ein und rettet einen Hund aus einem überhitzen Fahrzeug.
  • Das kleine Tier ist zu dem Zeitpunkt bereits so geschwächt, dass es sich kaum noch bewegt.
  • Der Hundebesitzer ist sich später nicht wirklich einer Schuld bewusst - vor einer Anzeige schützt ihn das allerdings nicht.
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Bad Oeynhausen. Weil sein Besitzer seinen Hund trotz großer Hitze im Auto zurückgelassen hat, hat ein Passant die Seitenscheibe des Wagens eingeschlagen. Das Fahrzeug hatte laut Polizeimitteilung von Dienstag am Samstag auf einem Supermarktparkplatz in Bad Oeynhausen (Kreis Minden-Lübbecke in Nordrhein-Westfalen) gestanden.

Der Marktleiter gab demnach zu Protokoll, den Besitzer zuvor erfolglos per Durchsage gesucht zu haben. Als der Zustand des Tieres sich verschlechterte und der kleine Hund sich kaum noch bewegte, sei die Beifahrerseite eingeschlagen worden. Der von der Polizei zur Rede gestellte Hundebesitzer gab an, die Tür einen Spaltbreit geöffnet und nur eine knappe Viertelstunde im Geschäft gewesen zu sein.

Die kleine Öffnung habe bei der großen Hitze jedoch keinesfalls für eine ausreichende Belüftung gesorgt, hieß es in der Polizeimitteilung weiter. Der Mann wurde wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz angezeigt.

RND/dpa

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