Parkbesitzer verteidigt Airbus-Transport in Serengeti-Park

  • Der geplante Transport eines Bundeswehr-Airbus in den Serengeti-Park Hodenhagen sorgt für Diskussionen.
  • Es gibt Befürchtungen, dass Bäume für die Verlegung der Maschine gefällt werden müssen.
  • Parkbesitzer Fabrizio Sepe verteidigt die geplante Aktion und möchte den Bürgern die Sorgen nehmen.
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Hannover. Im Streit um den geplanten Transport eines Bundeswehr-Airbus in den Serengeti-Park Hodenhagen geht der Park-Inhaber davon aus, dass der Transport ohne Kahlschlag machbar ist. „In der Gemeinde Wedemark müssen nach den Gutachten des Transporteurs keine Bäume gefällt werden“, sagte Fabrizio Sepe der „Hannoverschen Allgemeinen Zeitung“ (HAZ). Es gebe Passagen mit Bäumen auf Verkehrsinseln - an dieser Stelle sei eine Verschalung der Bäume vorgesehen. „Im Heidekreis gibt es eine Stelle, an der zwei bis maximal sechs wild gewachsene Jungbäume, die nah am Straßenrand stehen, leider gefällt werden müssen“, sagte er.

„Die Sorge um die Alleen möchten wir den Bürgern auch nehmen“, betonte Sepe. „Der Flieger wird in ein Gerüst gepackt, so dass er unter den Bäumen entlanggezogen werden kann und die Äste über ihn wegrutschen, ohne dass dort ein Kahlschlag entsteht.“ Der Transporter fahre so langsam, dass große Äste angehoben und gestützt werden könnten. Auf mehreren Transportern sollten Rumpf, Flügel und Triebwerke nach Hodenhagen gebracht werden: „Das wird alles auseinandergebaut.“

Airbus soll in Restaurant umgebaut werden

Nach Angaben des niedersächsischen Verkehrsministeriums ist noch unklar, ob für den Transport in den Serengeti-Park Bäume gefällt werden müssen. Der Tierpark will aus dem ausrangierten Flieger ein Restaurant machen. Naturschützer befürchten, dass wegen des Transports Bäume beschnitten und gefällt werden müssen. Der Bürgermeister der Gemeinde Wedemark, Helge Zychlinski (SPD), hatte Landesverkehrsminister Bernd Althusmann (CDU) per Brief aufgefordert, das Projekt zu stoppen, um Schäden in der Natur zu verhindern.

Der Bundeswehr-Airbus A310 „Kurt Schumacher“ hatte zuletzt afghanische Ortskräfte und Angehörige nach Hannover gebracht. Die Maschine hat ein Leergewicht von 79 Tonnen, ist knapp 47 Meter lang und hat einen Rumpfdurchmesser von 5,64 Metern. Die Strecke vom Airport Hannover bis zum Serengeti-Park ist etwa 50 Kilometer lang.

RND/dpa

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