Papst spendet in Corona-Krise eine Million Euro an Arme

  • Papst Franziskus unterstützt Menschen, die von der Corona-Krise besonders betroffen sind.
  • Aus dem Hilfsfonds namens “Jesus, göttlicher Arbeiter” fließen eine Million Euro an Arme in Rom.
  • Priester sollten als erstes in den Fonds einzuzahlen, fordert der Pontifex.
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Rom. Papst Franziskus spendet in der Corona-Krise eine Million Euro an Bedürftige in Rom. Dazu sei ein Hilfsfonds namens "Jesus, göttlicher Arbeiter" eingerichtet worden, teilte die Diözese Rom am Dienstag mit. Der Fonds wird von der Caritas verwaltet. Er sei für alle da, die eine Unterstützung bräuchten, damit sie wieder "auf eigenen Beinen stehen können", schrieb der Pontifex - der auch Bischof von Rom ist - in einem Brief an die Diözese.

Die Gelder seien vor allem für Menschen, die von Gelegenheitsarbeiten lebten, die im Haushalt tätig sind oder die ausgelaufene Verträge haben. "Viele sind Väter und Mütter, die hart darum kämpfen, den Tisch für ihre Kinder zu decken." Der Papst forderte Priester auf, als erstes in den Fonds einzuzahlen.

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Italien wurde von der Corona-Krise besonders hart getroffen. Die Stadt Rom lebt zudem zum großen Teil vom Tourismus, der nun komplett eingebrochen ist. Auch der Vatikan bekommt finanziell die Folgen der Krise zu spüren, da ein großer Teil der Einnahmen von den Vatikanischen Museen kommt, die wegen Corona rund drei Monate geschlossen waren.

RND/dpa

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