Papst Franziskus über Kardinal Müller: „Er ist wie ein Kind“

  • Papst Franziskus ist auf dem Weg nach Maputo (Mosambik).
  • Auf dem Weg dorthin sprach er über sein Verhältnis zu Gerhard Ludwig Kardinal Müller.
  • Dieser hatte über Jahre hinweg Kritik am Papst geübt.
Andreas Englisch
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Papst Franziskus hat sich in der päpstlichen Maschine auf dem Weg nach Maputo (Mosambik) über sein Verhältnis zu dem im Jahr 2017 aus dem Amt entlassenen Chef der Glaubenskongregation Gerhard Ludwig Kardinal Müller geäußert. Der ehemalige Regensburger Bischof hatte den Papst zwischen 2012 und 2017 häufiger kritisiert.

„Kardinal Müller ist wie ein Kind. Er hat gute Absichten, der Papst mag ihn, er ist gut, aber er ist wie ein Kind“, sagte er gegenüber dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) auf die Frage, was er davon halte, dass Kardinal Müller wiederholt geäußert hatte, dass er theologisch das Pontifikat von Papst Franziskus zu retten versucht habe.

An Bord mit Papst Franziskus. © Quelle: Andreas Englisch
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18 Ansprachen in Mosambik

Papst Franziskus war am Mittwoch zu seiner 31. Auslandsreise aufgebrochen, die ihn nach Mosambik, Madagaskar und Mauritius führen wird. Er wird während der sechstägigen Reise 18 Ansprachen halten und auf die zum Teil dramatische Situation in den Ländern hinweisen.

Während des Fluges ging der Papst auch auf die Kritik aus den USA ein. Papst Franziskus erklärte in der päpstlichen Maschine: „Es ist mir jedes Mal eine Ehre, wenn angesehene Denker mich kritisieren, vor allem wenn die Kritik aus einem so wichtigen Land kommt.“

Der Papst wird am Dienstag den 10. September in Rom zurückerwartet.