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Panzerunfall in Bergen: Truppe übte „taktische Gefechts­handlungen“

  • Am Dienstag sind in Bergen im Kreis Celle bei einer Gefechts­übung der Bundeswehr zwei Menschen ums Leben gekommen.
  • Bisher ist nicht genau bekannt gewesen, was die Ursache hierfür war.
  • Die Bundeswehr gibt nun weitere Details bekannt.
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Am Dienstagnachmittag hat sich auf dem Truppen­übungsplatz Bergen in Niedersachsen ein tödlicher Unfall ereignet. Ein Kampf­panzer des Typs Leopard 2 und ein Gelände­wagen seien bei einer Gefechts­übung kollidiert. Die beiden Insassen des Gelände­wagens seien hierbei ums Leben gekommen, wie die Bundeswehr der „Hannoverschen Allgemeinen Zeitung“ mitteilt.

Die beiden Toten – ein Soldat und ein Zivilfahrer der Panzer­truppen­schule – gehörten laut Hauptmann Thomas Rotter, Presse­offizier der Einheit in Munster, einer Ausbilder- und Schieds­richter­gruppe an, die die Übung begleitete. Zum Unfall­zeit­punkt hätten „taktische Gefechts­handlungen“ statt­gefunden und der Fahrer des Panzers habe kurz vor Abschluss seiner Übung gestanden, so Rotter.

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Der Grund für den Zusammen­stoß des Panzers und der Mercedes G-Klasse 300 sei bislang allerdings noch unklar. Polizei und Staats­anwalt­schaft hätten bereits die Ermittlungen aufgenommen, sagt der Presse­offizier.

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Für seelischen Beistand der Bundes­wehr­soldaten vor Ort sorgten derzeit zwei Militär­seel­sorger. Der Kommandeur der Panzer­truppen­schule, Brigade­general Ullrich Spannuth habe zudem bis tief in die Nacht mit Angehörigen der Verstorbenen telefoniert und sich am Mittwoch­morgen auch selbst auf den Weg zur Unfall­stelle gemacht.

RND/mhs

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