Pakistanischer TV-Reporter bei Anschlag getötet

  • In Pakistan ist ein Journalist durch einen Bombenanschlag getötet worden.
  • Das Attentat sei offenbar gezielt auf ihn verübt worden.
  • Stunden später reklamiert die Seperatistengruppe „Baloch Liberation Army“ die Tat für sich.
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Dubai, Kabul. In Pakistan ist ein Journalist bei einem Anschlag auf sein Auto ums Leben gekommen. Wie der pakistanische Fernsehsender Dawn am Montag meldete, griffen Unbekannte den 35-jährigen Shahid Zehri mit einer Handgranate an. Zehri erlitt bei dem Attentat in der Gegend von Hub, einer Stadt in Belutschistan, schwere Verletzungen und starb wenig später in einem Krankenhaus in der Hafenstadt Karatschi. Er arbeitete als Reporter für den Fernsehsender Metro 1 News.

Die Separatistenbewegung „Baloch Liberation Army“ soll sich zu dem Attentat bekannt haben. Pakistan ist für Journalisten äußerst gefährlich. Die Organisation „Reporter ohne Grenzen“ stuft die südasiatische Nation derzeit auf Platz 145 ihres Pressefreiheitsindex ein, der 180 Staaten und Regionen umfasst. Journalisten würden besonders bei ihrer Arbeit in den Unruhe-Provinzen Belutschistan und Khyber Pakhtunkhwa zwischen die Fronten von Armee und Rebellen geraten, erklärte die Organisation. Im vergangenen Jahr wurden in Pakistan laut „Reporter ohne Grenzen“ mindestens vier Journalisten im Zusammenhang mit ihrer Arbeit getötet.

RND/epd/AP

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