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Ölkatastrophe auf Mauritius: Behörden pumpen Treibstoff von Schiff ab

  • Die Ölkatastrophe vor dem Inselstaat Mauritius droht immer schlimmer zu werden.
  • Mehr als 1000 Tonnen Öl sind bereits aus dem auf Grund gelaufenen Schiff ausgetreten.
  • Umweltschützer befürchten verheerende Auswirkungen auf die Meeresökologie, die Behörden wollen das verhindern.
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Port Louis. Nach dem Schiffsunglück vor Mauritius versuchen die Behörden, ein noch größeres Öldesaster zu vermeiden. Zwei Tanker helfen dabei, den noch vorhandenen Treibstoff aus dem auf Grund gelaufenen Frachter abzupumpen, wie das japanische Unternehmen Nagashiki Shipping als Eigner des verunglückten Schiffs am Montag mitteilte. Schlepperboote und Helikopter unterstützten die Maßnahmen. Der Hauptfokus sei derzeit, die Auswirkungen des Ölaustritts zu reduzieren und die Umwelt zu schützen, hieß es.

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Mauritius kämpft gegen Ölkatastrophe
1:23 min
Nach der Havarie eines Frachters vor Mauritius befürchten Umweltschützer dramatische Folgen für die Umwelt.  © Reuters

Mehr als 1000 Tonnen Öl ausgetreten

Die “Wakashio” war vor mehr als zwei Wochen vor der Südostküste von Mauritius auf Grund gelaufen. Am Donnerstag verlor dann einer der Tanks Kraftstoff. Laut dem Betreiber sind bislang mehr als 1000 Tonnen Öl ausgetreten, es waren ungefähr rund 4000 Tonnen im Schiff.

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Französische Marine hilft bei Öl-Katastrophe auf Mauritius
1:20 min
An Bord befinden sich noch immer mehrere Tausend Tonnen Treibstoff, die schnellstmöglich abgepumpt werden müssen.  © Reuters

Umweltschützer befürchten, dass dies verheerende Auswirkungen auf die Meeresökologie haben könne. Der Inselstaat Mauritius mit seinen rund 1,3 Millionen Einwohnern liegt im Indischen Ozean und zieht jährlich wegen seiner Strände und Gewässer Hunderttausende Touristen an.

RND/dpa

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