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Oktoberfest: Das sind die Geheimtipps zur Wiesn – und die Alternativen

  • In wenigen Tagen startet das 186. Oktoberfest in München.
  • Zum ersten Mal ist es möglich, mithilfe von Virtual Reality durch 7000 Jahre bayerische Geschichte zu reisen.
  • Einige Clubs und Bars haben sich zu trachtenfreien Zonen erklärt.
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München. Oktoberfest – das sind 16 Tage Ausnahmezustand in München. 2019 startet die Wiesn mit dem traditionellen „O’zapft is“ des Oberbürgermeisters am 21. September, und am 6.jOktober gehen die Lichter auf der Theresienwiese dann wieder aus. Doch auch abseits des größten Volksfestes der Welt lässt sich einiges in der Landeshauptstadt erleben. Hier die besten Tipps für Wiesn-Besucher, die noch etwas mehr sehen wollen.

Ganz klar: Die Oide Wiesn ist kein Geheimtipp mehr. Aber hinter dem Einlass, an dem 3 Euro Eintritt fällig werden, dreht sich alles im wahrsten Sinne des Wortes ein wenig langsamer. Nicht nur die teilweise antiken Fahrgeschäfte (für nur je einen Euro), sondern auch die Bierzelte sind deutlich gemütlicher – und meist auch leerer. Das bedeutet, nicht ständig anzustehen, halbwegs zügig Essen und eine Maß Bier zu bekommen und vor allem mit Kindern bequem ein bisschen klassische Wiesn-Luft schnuppern zu können.

Wer übrigens mal von oben auf die Theresienwiese schauen möchte, ohne stundenlang am Riesenrad anzustehen, der kann täglich bis 20 Uhr auch der Bronzefigur der Bavaria in den Kopf klettern; der Eintritt ist mit 3,50 Euro auch günstiger als die 8 Euro fürs Riesenrad.

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Dank Virtual Reality zur Geburtsstunde des Oktoberfestes

Wer auf Historisches aus großer Höhe steht, der dürfte auch an einer neuen Münchner Attraktion namens Time Ride Gefallen finden. Mithilfe von Virtual Reality kann der Nutzer nämlich an einem Zeitreiseflug durch 7.000 Jahre bayerische Geschichte teilnehmen. Die Macher haben sich dazu vom „Pfauenwagen“ des Märchenkönigs Ludwig II. inspirieren lassen und nehmen die Besucher mit auf eine Ballonfahrt unter anderem zum ersten Oktoberfest im Jahr 1810, aber auch nach Schloss Neuschwanstein zu Ludwigs Lebzeiten (1845–1886).

Auch die alte Handelsroute der Fugger nach Augsburg oder die erste deutsche Eisenbahnfahrt zwischen Nürnberg und Fürth im Jahr 1835 können die Teilnehmer bei ihrer virtuellen Zeitreise von oben bewundern – und das alles bequem im Time-Ride-Studio in der Münchner Innenstadt. Kostenpunkt: ab 9,50 Euro für Kinder bis 16,50 Euro für Erwachsene an der Tageskasse.

Es gibt auch trachtenfreie Zonen

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Wer dem Wiesn-Wahnsinn gern komplett entkommen will, muss ebenfalls nicht weit fahren. Einige Clubs und Kneipen haben sich für die Zeit des Oktoberfestes zur trachtenfreien Zone erklärt. Wer also abends ohne Touristenmassen in Dirndl oder Lederhose feiern möchte, kann beispielsweise im Café Kosmos am Hauptbahnhof, im Goldenen Reiter im Glockenbachviertel oder auch im Rodman am Gärtnerplatz einkehren. Der Eintritt in die Locations ist natürlich frei – aber der Türsteher gewährt nur „Unkostümierten“ Einlass.

Wer nicht nur wegen des Bieres auf die Wiesn geht, kann auch eine Wiesn-Führung unter fachkundiger Leitung buchen. Hier werden einzelne Attraktionen, ihre Geschichte und Funktionsweise erläutert, aber auch einzelne Zelte besucht – je nach Buchung auch inklusive Verzehr. Meist finden die Führungen vormittags statt, wenn das Leben auf der Wiesn gerade erwacht.

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Wer lieber München abseits der Theresienwiese erkunden will, für den bieten sich beispielsweise kulinarische Führungen über den Viktualienmarkt oder auch Themenführungen wie Nachtwächtertouren nach Einbruch der Dunkelheit oder eine Führung an berühmte Drehorte von Münchner Klassikern wie „Pumuckl“ oder „Monaco Franze“.

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spot/RND

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