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Oktoberfest 2021? Münchens Oberbürgermeister gegen eine „Wiesn light“

  • Auch 2021 steht das Münchner Oktoberfest weiter auf der Kippe.
  • Eine abgespeckte Variante kommt für Münchens Oberbürgermeister Reiter jedenfalls nicht in Frage.
  • „Ich kann mir keine Wiesn vorstellen, bei der ich Abstände einhalten soll“, so der Politiker.
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München. Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) hält ein Oktoberfest 2021 in abgespeckter Form mit Einlassbeschränkungen oder halb so vielen Tischen für undenkbar. „Ich kann mir keine Wiesn light vorstellen oder eine Wiesn, bei der ich Abstände einhalten soll“, sagte der Kommunalpolitiker dem „Münchner Merkur“ (Samstag) vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie. „Eine Wiesn light wird’s nicht geben“, betonte Reiter.

Entscheidung muss spätestens im Juni fallen

„Da kann ich gleich eine Wiesn mit Alkoholverbot machen“. Erfahrungsgemäß hielten sich Menschen nach zünftigem Alkoholkonsum nicht mehr an Abstände. Eine abgespeckte Version würde zudem das Image und die Einmaligkeit des Oktoberfestes dauerhaft beschädigen. Da sei er sich mit Wirten, Brauereien und Schaustellern einig, erklärte Reiter der Zeitung.

Wegen der Corona-Pandemie war das Oktoberfest im vergangenen Jahr abgesagt worden. Ob es 2021 eine Wiesn gibt, ist offen. Die Entscheidung müsse aber spätestens im Juni fallen.

RND/dpa

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