Öffentliche Gedenkfeier für getöteten George Floyd am Montag

  • Der Tod des Afroamerikaners George Floyd durch Polizeigewalt hat in den USA zahlreiche Proteste ausgelöst.
  • Nun wird es in Houston am Montag eine öffentliche Gedenkfeier sowie am Dienstag einen privaten Gottesdienst für ihn geben.
  • Die Familie von Floyd ruft außerdem dazu auf, friedlich zu protestieren.
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Am kommenden Montag, 8. Juni, wird es eine öffentliche Gedenkfeier für den durch Polizeigewalt gestorbenen George Floyd geben, wie CNN unter Berufung auf das Fort Bend Memorial Planning Center und die Familie von Floyd berichtet. Demnach wird für den Dienstag danach, den 9. Juni, außerdem noch ein privater Gedenkgottesdienst organisiert.

“Floyd, ein 46-jähriger Mann, der in (...) Houston aufgewachsen ist, wurde bei einer Begegnung mit Polizisten aus Minneapolis getötet”, heißt es laut der Newsseite in der Erklärung der Familie. Zu dem privaten Gottesdienst sollen demnach neben dem engsten Familien- und Freundeskreis auch andere bemerkenswerte Persönlichkeiten kommen – Namen werden jedoch nicht genannt.

Proteste seit dem Tod von George Floyd

Das Statement, auf das CNN sich bezieht, geht auch auf die Proteste seit dem Tod von George Floyd ein und fordert die Demonstranten dazu auf, dabei “friedlich” vorzugehen. Es wird außerdem auf die Corona-Pandemie hingewiesen – Besucher der Gedenkfeiern sollen deswegen Masken und Handschuhe tragen.

RND/hsc

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