Obdachlose Frau singt in U-Bahn-Station – Video geht viral

  • Emily Zamourka lebt sein vielen Jahren auf den Straßen von Los Angeles, nun wurde sie über Nacht zum Internetstar.
  • In der U-Bahn-Station Koreatown sang sie eine Opernarie.
  • Die Polizei filmte das und postete das Video auf ihrer Twitter-Seite – die Aufnahme ging viral.
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Los Angeles. Emily Zamourka lebt seit vielen Jahren auf der Straße von Los Angeles, nun wurde sie über Nacht zum Internetstar: Die 52-Jährige war mit ihren wenigen Habseligkeiten in der U-Bahn-Station Koreatown in Los Angeles unterwegs, als sie dort eine Opernarie zum Besten gab. Auch die Polizei filmte den Gesang und postete das Video auf ihrer Twitter-Seite – die Aufnahme ging viral.

Zu dem Video schrieb die Polizei: „Vier Millionen Menschen nennen Los Angeles ihr Zuhause. Vier Millionen Geschichten. Vier Millionen Stimmen … Manchmal muss man einfach stehen bleiben und zuhören, um etwas Schönes zu hören.“

Die 52-Jährige, die nie Gesangsunterricht hatte, war überrascht, wie erfolgreich das Video ist und dass es auch vom lokalen Sender KABC verbreitet wurde. „Wissen Sie, warum ich das in der U-Bahn mache? Weil es einfach so schön klingt“, sagte Zamourka dem Sender.

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Ihre Geige wurde gestohlen

Die 52-Jährige ist ausgebildete Violinistin und Pianistin, im Alter von 24 Jahren kam sie aus Russland in die USA. Sie unterrichtete in dem Bereich, bevor sie gesundheitliche Probleme bekam und sich mit vielen anderen Jobs über Wasser zu halten versuchte. Als dann auch noch ihre Geige vor drei Jahren in den Straßen von L.A. gestohlen wurde, verlor sie jegliche Hoffnung. „Das war mein Einkommen“, sagte sie gegenüber dem Sender NBC4. „Es war für mich alles.“ Ihre Rechnungen und die Miete konnte sie nicht mehr bezahlen, kurz darauf wurde sie obdachlos. Derzeit schläft die Musikern auf einem Parkplatz, ein Karton dient als Matratze.

Viele Twitter-Nutzer kommentierten den Beitrag der Polizei, einer schrieb etwa: „Ich habe sie jahrelang in der Metro gesehen. Ich hörte sie einmal ‚Ave Maria‘ singen und dachte zunächst, es sei ein Radio.“

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Inzwischen wurde auch eine Spendenseite für Emily Zamourka eingerichtet, damit sie bald nicht mehr auf der Straße leben muss. Dort sind bisher 26.888 Dollar (umgerechnet etwa 24.630 Euro) eingegangen.

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RND/dpa