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Polizei rechnet mit aggressiveren Gegnern der Corona-Regeln

Polizisten bei einer Schwerpunktkontrolle am Kölner Hauptbahnhof. (Archivfoto)

Düsseldorf.Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen erwartet nach den jüngsten Verschärfungen deutlich mehr Konfliktsituationen bei der Kontrolle von Corona-Regeln. Wer sich bislang weigere, die Regeln anzuwenden, werde jetzt lauter und aggressiver werden, sagte der GdP-Landesvorsitzende Michael Mertens der „Rheinischen Post“ (Samstag). „Und wir werden es auch erleben, dass Veranstalter, die gerade auf diese Klientel abzielen, lascher kontrollieren werden.“ Der Staat müsse jedoch „ganz klar sein, genau hinschauen und im Zweifelsfall sogar Einrichtungen schließen“.

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Mertens plädierte zugleich dafür, den Kontrolldruck zu erhöhen. „Erst wenn es ein Entdeckungsrisiko gibt, macht eine Maßnahme überhaupt Sinn“, sagte er. Für die Polizei sei das wegen einer engen Personalsituation eine besondere Herausforderung.

Auch die Kommunen sehen sich durch eine höhere Kontrolldichte stark belastet. Der Personaleinsatz müsse erhöht werden und „zur Not müssten wir externe Kräfte heranziehen“, sagte der Hauptgeschäftsführer des Städte- und Gemeindebunds NRW, Christof Sommer, der „Rheinischen Post“. Die Städte und Gemeinden erwarteten entsprechende finanzielle Unterstützung durch das Land. Sommer plädierte für konsequente Kontrollen der Corona-Maßnahmen, warnte aber vor einem „Übermaß“. „Wir leben in einer freiheitlichen Gesellschaft und nicht in Nordkorea“, sagte er. „Niemand will hinter jeder Ecke einen Soldaten.“

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RND/epd/Reuters

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