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Unterricht im Wechselmodell: Stadt in Niedersachsen verschärft eigenmächtig Corona-Regeln

  • Der Oberbürgermeister der niedersächsischen Stadt Salzgitter will einen eigenen Weg bei den Corona-Regeln gehen.
  • Er hält die vom Land Niedersachsen festgelegten Kontaktbeschränkungen für unverhältnismäßig.
  • An allen Schulen soll ab sofort Unterricht im Wechsel präsent und von zu Hause aus stattfinden.
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Salzgitter. In Niedersachsen dürfen sich derzeit zwei Haushalte mit maximal fünf Personen im öffentlichen und privaten Raum treffen. Schulunterricht findet hingegen immer noch in Präsenzlehre statt. Der Oberbürgermeister von Salzgitter und Vizepräsident des Niedersächsischen Städtetages, Frank Klingebiel (CDU), nannte diese Kontaktbeschränkungen gegenüber der „Hannoverschen Allgemeinen Zeitung“ (HAZ) unverhältnismäßig.

„Strikte Kontaktbeschränkungen halte ich für richtig, aber nicht in dieser undifferenzierten Weise, wo man einen entscheidenden Bereich völlig ausspart, nämlich die Schulen.“ Vielmehr halte er die Präsenzlehre für „Durchhalteparolen, die mehr vom Wunsch als von der Realität geleitet werden“.

Schulen der Stadt Salzgitter gehen in Wechselbetrieb

Deshalb sagte er am Sonntag der „HAZ“, an den Schulen in seiner Stadt fortan einen eigenen Weg zu gehen. Dort soll ab sofort bis zum vorgezogenen Beginn der Winterferien am 18. Dezember ein Wechselbetrieb stattfinden. Er appellierte außerdem, dieses Modell auch flächendeckend im ganzen Bundesland einzuführen.

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Das Land Niedersachsen wird am Dienstag über weitere Verschärfungen der Corona-Regelungen abstimmen.

RND/al

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