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  • Neuseeland: 100 Grindwale gestrandet und verendet - Helfer konnten sie nicht rechtzeitig erreichen

Fast 100 Grindwale in Neuseeland gestrandet und verendet

  • In Neuseeland sind ungefähr 100 Grindwale gestrandet und verendet.
  • Die Helfer erreichen die Meeressäuger in der abgelegenen Region zu spät, um ihnen noch helfen zu können.
  • Erst im September verendeten Hunderte Grindwale in Südaustralien.
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Waitangi West Beach. 97 Grindwale und drei Delfine sind bei einer Massenstrandung auf Neuseelands abgelegenen Chatham-Inseln gestorben, teilten Naturschutzbeamte des „Department of Conservation“ am Mittwoch mit. 69 Tiere seien bei der Ankunft der Helfer bereits verendet gewesen – 28 weitere Grindwale und die drei Delfine mussten aufgrund ihrer schlechten Verfassung eingeschläfert werden.

Jemma Welch, Rangerin der Abteilung für biologische Vielfalt, vermutet: „Durch eine solche Strandung der Grindwale werden Weiße Haie angelockt.“

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Schock am Strand: Massensterben von Delfinen und Walen
1:01 min
Rund einhundert Grindwale und Flaschennasendelfine sind auf Chatham Island in Neuseeland gestrandet.  © Reuters
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Erst im September waren Hunderte Grindwale gestrandet

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Die Chatham-Inseln liegen rund 800 Kilometer östlich der Südinsel Neuseelands. Dort waren bereits 1918 rund tausend Wale gestrandet. Dieser Vorfall gilt als die größte Massenstrandung in der Geschichte des Landes. Warum die Meeressäuger die Orientierung verloren und strandeten, ist unklar. Experten vermuten, dass die Tiere vermutlich einem verirrten oder kranken Tier in seichtes Gewässer folgten.

Grindwale können bis zu sechs Meter lang werden. Sie sind die am häufigsten in neuseeländischen Gewässern vorkommende Walart. Erst im September verendeten Hunderte Grindwale in Südaustralien.

RND/ros

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