Neues Gesetz in Frankreich: künftig keine Wildtiere mehr im Zirkus

  • Elefanten, Löwen oder Pinguine wird es bald in französischen Zirkusmanegen nicht mehr zu sehen geben.
  • Ein neues Gesetz verbietet Kauf, Zucht und Haltung von Wildtieren.
  • Auch beim Kauf eines Haustieres werden die Hürden höher.
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Paris. In Frankreich sollen in Zukunft keine Wildtiere mehr im Zirkus zu sehen sein. Das Parlament in Paris stimmte einem entsprechenden Gesetz mit einem Votum im Senat am Donnerstag endgültig zu.

Kauf, Verkauf und Zucht wilder Tiere für Auftritte in Wanderzirkussen soll bereits zwei Jahre nach der offiziellen Verkündigung des Gesetzes verboten sein. Auftritte an sich sowie Halt und Transport werden sieben Jahre nach Verkündigung illegal. In Deutschland war ein Verbot einiger Wildtierarten in reisenden Zirkussen im Juni vorerst gescheitert.

Das französische Gesetz sieht außerdem vor, dass vor dem Kauf eines Haustieres eine Bedenkzeit von einer Woche verstreichen muss. So wolle man gegen Impulskäufe vorgehen, die ein Hauptgrund für das Aussetzen eines Tieres seien, hieß es vom Senat. Für Aussetzen und Misshandlung von Haustieren werden künftig höhere Strafen fällig.

RND/dpa

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