Jetzt wird’s winterlich: Sturmtief “Zehra” bringt Schnee ins Flachland

  • Sturmtief “Zehra” zieht nach Skandinavien ab und bringt dabei kalte Luft nach Deutschland.
  • Selbst im Flachland kann es schneien.
  • Am Mittwochmorgen drohen vor allem auf den NRW-Autobahnen Staus im Berufsverkehr.
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Hannover. Der Winter in Deutschland war bislang überaus mild, doch jetzt ist Polarluft im Anmarsch: Sturmtief “Zehra” zieht nach Skandinavien ab und bringt dabei Bibber-Wetter nach Deutschland – zumindest für ein paar Tage. Dabei sinkt die Schneefallgrenze auf 300 Meter, wie der Deutsche Wetterdienst mitteilte. Somit kann es auch im Flachland schneien.

Wie der Wetterdienst Wetterkontor berichtet, gehen am Mittwoch immer wieder kräftige Schnee-, Regen- und Graupelschauer nieder. Dabei kann es zeitweise bis in tiefe Lagen Schnee geben. Die Temperaturen erreichen Höchstwerte zwischen drei und sieben Grad. Der Wind weht mäßig bis frisch mit starken, im Bergland auch mit stürmischen Böen aus West bis Nord.

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Hier wird Schnee im Flachland erwartet

Das Wetterportal Kachelmannwetter prognostiziert auf Twitter: “Am Mittwochmorgen muss man sich in NRW, wahrscheinlich insbesondere auf den Straßen und Autobahnen im Bergischen und Sauerland auf winterliche Verhältnisse einstellen.” Auf der A1, der A46, A45 und A4 könne durch den Schneefall Stillstand herrschen, warnt das Portal von Jörg Kachelmann.

Doch nicht nur in NRW kann Schnee fallen: Auch in Hessen, Rheinland-Pfalz, Thüringen, Baden-Württemberg und im Saarland wird Schnee im Flachland erwartet.

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So wird das Wetter am Donnerstag

Am Donnerstag kommt laut den Wetterdiensten gleich ein neues Sturmtief nach Deutschland: Es heißt Bianca und bringt neben Sturmwinden auch viel Schnee. Die niederschlagreiche Warmfront von Bianca trifft auf die Kaltluft in Deutschland, wodurch kräftige Schneefälle am späten Donnerstagvormittag im Westen ausgelöst werden. Schon am Donnerstagnachmittag geht der Schnee in den Tieflagen dann allerdings in Regen über – bevor er in der Nacht wieder zu Schnee wird.

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Ausgenommen von dem weißen Treiben ist eigentlich nur der Norden: Hier schneit es kaum, es kann jedoch etwas windig werden.

Freitag wird es wieder wärmer

Wer allerdings auf einen längeren Wintereinbruch spekuliert, wird enttäuscht: Mit dem Abziehen von Tief “Bianca” kommt die wärmere Luft zurück und der Schnee taut rasch wieder ab. Schon am Freitag steigen die Temperaturen vielerorts wieder auf bis zu neun Grad.

RND/msc

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