Neue kircheninterne Anzeige gegen Kardinal Woelki

  • Wegen eines mutmaßlichen Verstoßes gegen das Kirchenrecht ist Kardinal Rainer Maria Woelki erneut angezeigt worden.
  • Ihm wird vorgeworfen, sich in einem Fall von sexuellem Missbrauch durch einen Priester nicht gemäß den Vorgaben des Kirchenrechts verhalten zu haben.
  • Es ist nicht die erste Anzeige gegen den Kölner Kardinal.
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Köln. Der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki ist erneut wegen eines mutmaßlichen Verstoßes gegen das Kirchenrecht angezeigt worden. Ihm werde vorgeworfen, sich in einem Fall von sexuellem Missbrauch durch einen Priester nicht gemäß den Vorgaben des Kirchenrechts verhalten zu haben, teilte das Bistum Münster am Donnerstag mit.

Nicht die erste Anzeige gegen Woelki

Eine entsprechende Meldung ist beim Münsteraner Bischof Felix Genn eingegangen. Dieser ist zuständig, weil er der dienstälteste Bischof der Kirchenprovinz Köln ist. Genn muss nun den Vatikan informieren. Das Internetportal „Kirche + Leben“ hatte über den Fall berichtet.

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Im vergangenen Jahr war auch schon eine Anzeige gegen Woelki bei Genn eingegangen. Auch in diesem Fall ging es darum, dass Woelki im Jahr 2015 Missbrauchsvorwürfe gegen einen Pfarrer aus seinem Zuständigkeitsbereich nicht dem Vatikan gemeldet hatte. Genn hat den Fall an den Vatikan weitergegeben, doch dieser hat sich bis heute in der Sache nicht gerührt.

RND/dpa

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