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NBA-Legende Magic Johnson: “Wie oft müssen wir Schwarze im TV sterben sehen?”

  • Der Tod von George Floyd sorgt in den USA für Entsetzen.
  • Auch zahlreiche Sportstars zeigen sich empört und fordern Konsequenzen.
  • US-Präsident Donald Trump ordnet eine Untersuchung an.
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Washington. Zahlreiche US-Sportstars haben sich in den sozialen Netzwerken erschüttert über den Fall eines bei einem brutalen Polizeieinsatz getöteten Schwarzen geäußert. "Wenn euch dieses Foto nicht verstört und stinksauer macht, dann weiß ich auch nicht", schrieb Basketballer Steph Curry auf Instagram zu einem Screenshot aus dem in Minneapolis aufgenommenen Video des Vorfalls, das in den USA seit seiner Veröffentlichung für große Aufmerksamkeit sorgt. "George hat um Hilfe gefleht und wurde einfach ignoriert, was klar und deutlich aussagt, dass sein schwarzes Leben keine Rolle gespielt hat", schrieb Curry.

Auch NBA-Topstar LeBron James äußerte sich, ebenso das NFL-Team der Minnesota Vikings, die deutsche Basketballerin Satou Sabally und NBA-Legende Earvin Magic Johnson. Letzterer schrieb bei Twitter: “George Floyd wurde von einem Polizisten aus Minneapolis ermordet. Wie oft müssen wir schwarze Männer im Fernsehen sterben sehen? Das ist schon viel zu lange so. Wir müssen anfangen, schwarze Menschen als Menschen und nicht als Tiere auf der Straße zu sehen.”

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Der Tod George Floyds in Minneapolis hatte Proteste in der US-Stadt ausgelöst. Auslöser war ein rund zehn Minuten langes Video aus der Stadt im Bundesstaat Minnesota, das auf Facebook gestellt wurde: Ein weißer Polizist drückte sein Knie mehrere Minuten lang an den Hals Floyds, der wiederholt um Hilfe flehte, bevor er das Bewusstsein verlor. Wiederholt sagte der Afroamerikaner: “Ich kann nicht atmen.” Er starb kurz danach in einem nahen Krankenhaus.

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Trump: “Der Gerechtigkeit wird Genüge getan!”

US-Präsident Donald Trump hat eine Untersuchung des Justizministeriums und der Bundespolizei FBI angeordnet. Trump versicherte am Mittwochabend (Ortszeit) auf Twitter: “Der Gerechtigkeit wird Genüge getan!” Er habe die Behörden zu beschleunigten Ermittlungen aufgefordert. Zugleich sprach Trump den Angehörigen und Freunden des Opfers sein Mitgefühl aus. Der Präsident nannte den Tod Floyds “sehr taurig und tragisch”.

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"Es sollte in Amerika kein Todesurteil sein, schwarz zu sein", sagte der Bürgermeister von Minneapolis, Jacob Frey, in einer emotionalen Pressekonferenz. Die vier in den Fall involvierten Polizisten seien mit sofortiger Wirkung entlassen worden.

RND/dpa/seb

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