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Nach Überfallen auf Geldboten und Geldtransporter in Berlin: Täter weiter auf der Flucht

  • In Berlin hat es innerhalb weniger Tage zwei Überfälle gegeben.
  • Am Dienstag raubten Unbekannte einen Geldtransporter aus, am Donnerstag überfielen drei Täter zwei Geldboten in einem Einkaufszentrum.
  • Ob ein Zusammenhang besteht, wird von der Polizei überprüft – alle Täter sind weiter auf der Flucht.
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Berlin. Nach dem Überfall auf zwei Geldboten in einem Einkaufszentrum in Berlin-Treptow sind die Täter weiter auf der Flucht. Noch am Donnerstagabend seien am Tatort die Spuren gesichert worden, sagte eine Sprecherin der Berliner Polizei am Freitag. Während der ganzen Nacht sei nach den Tätern gefahndet worden. Die Polizei geht von maximal drei Tatverdächtigen aus.

Nach bisherigen Erkenntnissen hatten Unbekannte am Donnerstagnachmittag im Park Center Treptow zwei Geldboten überfallen und mit Reizgas attackiert. Dabei erbeuteten sie vermutlich einen Geldkoffer. Um wie viel Geld es dabei geht, sei mittlerweile bekannt, hieß es. Zunächst nannte die Polizei die Summe auf Nachfrage aber nicht.

Großeinsatz am Einkaufszentrum

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Am Donnerstag war die Polizei erst mit rund 70 Einsatzkräften, am frühen Abend dann mit 250 Polizisten am Ort, darunter neben SEK-Kräften auch Beamte der GSG 9, einer Spezialeinheit der Bundespolizei, und hatte das Gebäude durchsucht. Die Kunden waren aus dem Center herausgeleitet worden. In der Umgebung im Südosten der Stadt wurden laut Polizei bis in den Abend mehrere Straßen gesperrt, so dass es zu Behinderungen im Feierabendverkehr kam.

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Nach einem ähnlichen Muster war nur zwei Tage zuvor der Überfall auf einen Geldtransporter in Berlin-Schöneberg abgelaufen, als am Dienstag drei Räuber einen Geldtransporter am Ikea-Möbelhaus in Berlin-Schöneberg überfallen hatten und einen Geldboten mit Schusswaffen bedrohten. Die Unbekannten erbeuteten einen Geldkoffer und flüchteten in einem weißen Audi mit gestohlenen Kennzeichen. Auch diese Täter sind weiter auf der Flucht. Ob zwischen beiden Überfällen ein Zusammenhang bestehe, werde geprüft, sagte die Sprecherin.

RND/dpa

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