Nach Südtiroler Unfall: Todesopfer nach Deutschland gebracht

  • In Südtirol sind sieben junge Deutsche gestorben, als ein betrunkener Autofahrer in eine Reisegruppe gerast ist.
  • Nun wurden die Leichen nach Deutschland überstellt.
  • Zwei der Verletzten sind derzeit noch im Krankenhaus in Südtirol.
Anzeige
Anzeige

Bruneck. Die Leichen von sechs jungen Menschen, die bei dem schweren Verkehrsunfall von Südtirol starben, sind nach Deutschland gebracht worden. Die Todesopfer seien am Mittwoch vom Krankenhaus in Bruneck überstellt worden, sagte der Sprecher des Südtiroler Sanitätsbetriebes am Donnerstag. Eine Frau, das siebte Todesopfer, war im Krankenhaus von Innsbruck in Österreich gestorben.

Derzeit seien noch zwei der Verletzten im Krankenhaus in Südtirol, so der Sprecher. Einer sei immer noch in kritischem Zustand, der andere auf dem Weg der Besserung. Auch in Innsbruck liegt noch ein Verletzter, dem es aber mittlerweile besser gehe und der vermutlich bald entlassen werden könnte.

Betrunkener war in Reisegruppe gefahren

Weiterlesen nach der Anzeige
Anzeige

Ein betrunkener Autofahrer hatte am vergangenen Wochenende mit seinem Sportwagen eine Gruppe von jungen deutschen Skiurlaubern erfasst. Er sitzt in Untersuchungshaft und ist seinen Anwälten zufolge in einem psychisch sehr labilen Zustand. Die Identität der Opfer wurde bisher nicht offiziell veröffentlicht.

RND/dpa

“Staat, Sex, Amen”
Der neue Gesellschaftspodcast mit Imre Grimm und Kristian Teetz
  • Laden Sie jetzt die RND-App herunter, aktivieren Sie Updates und wir benachrichtigen Sie laufend bei neuen Entwicklungen.

    Hier herunterladen