Nach Protesten: Ruhige Nacht im Corona-Hotspot Hildburghausen

  • Am Mittwochabend kam es im Corona-Hotspot Hildburghausen zu Protesten gegen die Maßnahmen.
  • Am Donnerstag blieb es dagegen ruhig, teilt die Polizei mit.
  • Am Abend und in der Nacht zu Freitag habe es keine Vorfälle gegeben.
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Hildburghausen. Nach umstrittenen Protesten gegen einen strengen Lockdown im Thüringer Landkreis Hildburghausen mit den bundesweit höchsten Infektionszahlen hat die Kreisstadt eine ruhige Nacht erlebt. In der zuständigen Landespolizeiinspektion Suhl sowie bei der Polizei in Hildburghausen selbst waren am Freitagmorgen auf Nachfrage keine besonderen Ereignisse bekannt.

Am Mittwochabend hatten sich noch rund 400 Personen auf dem Marktplatz in Hildburghausen versammelt, um gegen die dort geltenden Corona-Maßnahmen zu protestieren. Die Polizei musste Pfefferspray einsetzen, um die Lage unter Kontrolle zu bekommen.

Bundesweit höchster Inzidenzwert

Mit 602,9 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche hat der Landkreis bundesweit den höchsten Inzidenzwert. Um die Infektionswelle zu brechen, gelten seit Wochenmitte für die rund 63.000 Einwohner im Kreisgebiet drastische Beschränkungen: Sie dürfen bis zum 13. Dezember ihre Wohnungen nicht mehr ohne triftigen Grund verlassen, Schulen und Kindergärten wurden geschlossen.

RND/dpa/nis

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