Nach Oktoberfest-Absage: München will Buden in der Stadt verteilen

  • Durch die Absage der Wiesn in München fällt ein Milliarden-Umsatz weg.
  • Besonders hart trifft es die Schausteller- und Bierbrauer-Branche.
  • Deshalb gibt es nun die Idee, dass einzelne Buden und Fahrgeschäfte stattdessen in der Stadt verteilt werden könnten.
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München. Nach der Absage des Oktoberfests und anderer Volksfeste will die Stadt München neue Wege gehen: Buden und möglicherweise auch bestimmte Fahrgeschäfte könnten den Überlegungen zufolge dezentral an verschiedenen Orten in der Stadt aufgestellt werden.

Es sei kein Wiesn-Ersatz, betonte der Münchner Wirtschaftsreferent und Wiesnchef Clemens Baumgärtner (CSU) am Dienstag. Es gehe vielmehr darum, den Sommer in der Stadt zu gestalten und zugleich den unter den Folgen der Corona-Krise leidenden Schaustellern zu helfen. Vergleichbare Pläne aus anderen Städten seien ihm nicht bekannt, sagte Baumgärtner. Der “Münchner Merkur” und die “tz” hatten zuerst berichtet.

Oktoberfest dieses Jahr abgesagt

Am Mittwoch will der Stadtrat über die Vorschläge beraten. In einem fraktionsübergreifenden Antrag haben SPD, Grüne und CSU die Stadtverwaltung aufgefordert, "schnellstens zu ermöglichen", dass Münchner Schausteller an bestimmten Plätzen volksfesttypische Speisen zum Mitnehmen anbieten können.

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Am 21. April hatten Ministerpräsident Markus Söder (CSU) und Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) das Oktoberfest für dieses Jahr wegen der Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus abgesagt.

RND/dpa

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