Nach Ölleck geschlossene Strände in Kalifornien öffnen wieder

  • Zwischen 95.000 und 132.000 Liter Öl treten aus einer beschädigten Pipeline vor der südkalifornischen Küste aus.
  • Am Montag sollen die betroffenen Strände nach Tests des Meerwassers wieder geöffnet werden.
  • Die Gefahr ist aber noch nicht endgültig gebannt.
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Huntington Beach. Die nach einem Ölleck geschlossenen Strände im südkalifornischen Huntington Beach sollen am Montag wieder geöffnet werden. Wie die Stadt und die Verwaltung der California State Parks am Sonntagabend mitteilten, seien in Tests keine giftigen Ölspuren im Meerwasser nachgewiesen worden. Dennoch wurden Besucher aufgefordert, Gebiete mit Ölgeruch zu meiden und kein öliges Strandgut zu berühren.

Nach offiziellen Angaben waren am 2. Oktober zwischen 95.000 und 132.000 Liter Öl aus einer beschädigten Pipeline vor Huntington Beach und benachbarten Gemeinden ins Meer geflossen. Verursacht wurde das Leck rund acht Kilometer vor der Küste an einer Pipeline der Firma Amplify Energy, in der Rohöl von Ölplattformen an Land gepumpt wird.

Riss war 33 Zentimeter lang

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Taucher entdeckten in der Leitung einen 33 Zentimeter langen Riss und stellten fest, dass rund 1220 Meter der Pipeline um etwa 32 Meter verschoben waren. Als wahrscheinlichste Ursache galt, dass sich der tonnenschwere Anker eines großen Schiffes in der Leitung verfangen und sie mitgeschleift hat.

Auch wenn am Sonntag kein Ölgeruch an den Stränden von Huntington Beach wahrnehmbar war, waren die Behörden besorgt über den Einfluss des Öls auf die Marschgebiete, die Tierwelt und die Wirtschaft. Der eingeschränkte Zugang zum Meer hat den Umsatz der Geschäfte der Stadt mit 200.000 Einwohnern, die den Spitznamen Surf City USA trägt, einbrechen lassen.

Die Prüfung der Wasserqualität auf Ölrückstände soll noch mindestens zwei Wochen lang fortgesetzt werden.

RND/AP

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