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Nach Hochhauseinsturz: Vier weitere Todesopfer in Trümmern entdeckt - 32 Tote

  • Nach dem Einsturz des Hochhauses in Florida haben Rettungskräfte vier weitere Todesopfer entdeckt.
  • Damit stieg die Zahl der Toten nach dem Unglück auf 32.
  • Den Einsatzkräften machten bei der Suche nach Überlebenden auch Gewitter zu schaffen, denn Tropensturm „Elsa“ nähert sich Florida.
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Surfside. In den Trümmern des eingestürzten Hochhauses in Florida haben Rettungskräfte vier weitere Leichen entdeckt. Die Gesamtzahl der bestätigten Todesopfer stieg damit auf 32, wie die Behörden am Dienstag erklärten. Der heranrückende Tropensturm „Elsa“ drohte unterdessen, die Arbeiten in den Trümmern in Surfside nahe Miami zu behindern.

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Nach Hauseinsturz in Florida: Gebäude in Miami vollständig abgerissen
1:00 min
Die Such- und Rettungsarbeiten waren bereits am Donnerstag vorerst beendet worden.  © Reuters

Der stellvertretende Feuerwehrchef des Bezirks Miami-Dade, Raide Jadallah, informierte Angehörige während eines Treffens unter Ausschluss der Öffentlichkeit über die Leichenfunde. Auch weitere menschliche Überreste seien entdeckt worden, erklärte er laut Videoaufnahmen, die in den sozialen Medien veröffentlicht wurden. Der Beginn der Arbeiten habe sich am Dienstagmorgen wegen eines Gewitters um zwei Stunden verzögert. Die Rettungskräfte trugen seinen Angaben zufolge bereits 2750 Tonnen Schutt ab.

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Starker Wind begleitete die Arbeiten am Dienstag, dem 13. Tag seit dem Unglück. Im Verlauf des Tages wurde Regen erwartet. Tropensturm „Elsa“ gewann weiter an Stärke und könnte sich erneut zu einem Hurrikan entwickeln, bevor er den Norden von Florida überqueren sollte. Die Behörden erklärten, die Arbeiten an der Unglücksstelle könnten im Regen fortgesetzt werden. Gewitter machten aber Unterbrechungen nötig.

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Die Verzögerungen frustrierten die Rettungsmannschaften, erklärte die Bürgermeisterin des Bezirks Miami-Dade, Daniella Levine Cava. „Wahrlich, sie leben, um Leben zu retten, und sie haben weitergemacht, egal was ihnen in den Weg geworfen wird“, sagte sie in einer Pressekonferenz.

RND/AP

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