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Schwere Unwetter wüten im Westen – Rettungskräfte in Bonn im Großeinsatz

  • Schwere Unwetter wüten am Mittwoch im Westen und Südwesten Deutschlands.
  • Besonders heftig trifft es Bonn.
  • Überflutete Keller, umgestürzte Bäume – “im Moment ist Land unter”, sagt ein Sprecher der Polizei.
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Bonn. Unwetter haben am Mittwoch einige Regionen im Westen und Südwesten Deutschlands getroffen. In Bonn waren Rettungskräfte im Großeinsatz. “Wir haben jede Menge überflutete Keller, wir haben jede Menge umgestürzte Bäume. Im Moment ist Land unter”, sagte ein Sprecher der Polizei am Abend der Deutschen Presse-Agentur.

Die Meteorologen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) hatten zeitweise vor schweren Gewittern in Teilen von Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und des Saarlands gewarnt. Überflutungen von Kellern und Straßen, Schäden durch Hagelschlag sowie Blitzschäden seien möglich.

Video
Unwetterschäden in Nordrhein-Westfalen
0:41 min
Gewitter mit Starkregen und Hagel hat in Bonn Bäume geknickt und Straßen geflutet.  © Reuters

Rheinland-Pfalz: Ruwer bei Trier tritt über die Ufer

In Bonn hieß es, Feuerwehr und Polizei seien an vielen Stellen im Einsatz. Kurz nach 18 Uhr sei ein Unwetter mit Starkregen, Sturm und Gewitter über die Stadt gezogen. Auch eine Ampel sei umgestürzt, Stromkabel hingen herab. Die Bonner Feuerwehr twitterte kurz nach 19.30 Uhr, dass es noch rund 120 offene Einsatzstellen im gesamten Stadtgebiet gebe.

In Rheinland-Pfalz trat nach einem Unwetter die Ruwer bei Trier über die Ufer. Zahlreiche Keller liefen voll. Zeitweise waren bis zu 300 Einsatzkräfte dabei, die Häuser mit Sandsäcken zu sichern oder Keller auszupumpen. Inzwischen seien die Überflutungen wieder rückläufig, sagte eine Sprecherin der Technischen Einsatzleitung des Landkreises Trier-Saarburg. „Aber das Wetter ist sehr instabil und aus dem Saarland und Frankreich nähern sich neue Gewitterzellen.“

RND/dpa

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