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Nach Gewalttat in Potsdamer Wohnheim: Digitales Kondolenzbuch für die Opfer freigeschaltet

  • In Potsdam wurden in einem Wohnheim für behinderte Menschen vier Bewohner von einer Pflegekraft getötet.
  • An diesem Donnerstagabend wird es einen Gedenkgottesdienst geben.
  • Außerdem wurde bereits ein digitales Kondolenzbuch für die Opfer eingerichtet.
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Potsdam. Gut eine Woche nach der Gewalttat in einem Potsdamer Wohnheim für behinderte Menschen mit vier Toten und einer Schwerverletzten haben die Stadt Potsdam und die diakonische Einrichtung Oberlinhaus ein digitales Kondolenzbuch freigeschaltet. „Die unfassbare Tat vom Mittwoch vergangener Woche erschüttert uns alle zutiefst“, teilte der Theologische Vorstand des Oberlinhauses, Matthias Fichtmüller am Donnerstag dazu mit. „Wir können nur unsere Ohnmacht ausdrücken. Gemeinsames Schweigen kann trösten.“ Das digitale Kondolenzbuch unter www.wir-kondolieren.de solle es ermöglichen, die eigene Anteilnahme und Beileidsbekundungen einzutragen.

Am Abend sollte der Opfer der Gewalttat mit einem Gedenkgottesdienst in der Nikolaikirche gedacht werden. Um 19 Uhr sollen zum Gedenken an die Opfer die Glocken alle Potsdamer Kirchen eine Schweigeminute einläuten.

Vier Bewohner in Potsdam getötet

In dem Wohnheim für behinderte Menschen des Oberlinhauses waren am Mittwoch vergangener Woche vier Bewohner im Alter zwischen 31 und 56 Jahren getötet und eine 43-jährige Bewohnerin schwer verletzt worden. Als Tatverdächtige wurde eine mittlerweile 52 Jahre alte Pflegekraft festgenommen.

RND/dpa

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