Leiche wird nach Explosion in Blankenburg obduziert

  • In einem Wohnblock in Blankenburg ist es vor drei Tagen zu einer Explosion gekommen.
  • Ein Mensch starb, 15 Personen wurden verletzt.
  • Nun soll die Leiche des toten Mieters obduziert werden.
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Blankenburg. Drei Tage nach der Explosion in Blankenburg im Harz mit einem Toten ist die Obduktion der Leiche angeordnet worden. Das teilte Hauke Roggenbuck von der Staatsanwaltschaft Magdeburg am Montag mit. Er gehe davon aus, dass diese noch im Verlauf der Woche erfolge. Im Rahmen der Obduktion sollten Todesursache und Identität der Leiche geklärt werden.

Bei der Explosion in dem Wohnblock am Freitag waren zudem 15 Menschen verletzt worden. Die Ursache für das Unglück wird nach Polizeiangeben weiterhin untersucht. Derzeit gehe man weiter davon aus, dass Gasflaschen zur Explosion führten. Nach Angaben der Polizei ist ein Verfahren wegen Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion eingeleitet worden.

Wohnungen vermutlich wochenlang nicht bewohnbar

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Die Wohnungen des betroffenen Gebäudes können voraussichtlich wochenlang nicht bewohnt werden. "Wir sind vor Ort und ermöglichen den Bürgern, in ihre Wohnungen zu kommen", sagte Blankenburgs Bürgermeister Heiko Breithaupt am Montag der Deutschen Presse-Agentur. In Absprache mit der Wohnungsgesellschaft sei es diesen möglich, persönliche Gegenstände aus dem betroffenen Gebäude zu holen. Ein Angehöriger der Feuerwehr begleite die Bewohner jeweils. Die ersten Familien hätten mittlerweile auch kleinere Möbel mitgenommen.

RND/dpa

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