Nach Erdbeben in Zagreb: Von der Leyen spricht Kroaten Mut zu

  • Bei zwei mittelschweren Erdbeben sind am Sonntag Dutzende Menschen verletzt worden.
  • Auch an vielen Gebäuden ist es zu schweren Schäden gekommen.
  • Nun hat sich EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen an die Kroaten gewandt.
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Brüssel. Nach dem Erdbeben bei Zagreb hat EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen den Menschen in Kroatien Mut zugesprochen. "Bleibt stark! Die EU steht an Eurer Seite!", twitterte von der Leyen am Sonntag nach einem Telefonat mit dem kroatischen Ministerpräsidenten Andrej Plenkovic. Mit dem Erdbeben und dem Coronavirus sei eine "sehr schwierige Lage für Kroatien" entstanden. Das Land hat im ersten Halbjahr 2020 zudem den EU-Ratsvorsitz inne. Im zweiten Halbjahr übernimmt Deutschland die Aufgabe, die gemeinsame Arbeit der 27 EU-Staaten abzustimmen.

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Erdbeben in Zagreb zerstört mehrere Gebäude und die alte Basilika
0:58 min
Das Deutsche Geoforschungszentrum in Potsdam teilte mit, das Beben in Kroatien habe eine Stärke von 5,3 gehabt.  © Reuters

Zwei mittelstarke Erdbeben in einer Abfolge von etwas mehr als einer halben Stunde hatten am Sonntagmorgen in der kroatischen Hauptstadt Zagreb schwere Schäden angerichtet. Getötet wurde niemand, aber Dutzende Menschen erlitten Verletzungen, wie das Nachrichtenportal “24sata.hr” berichtete.

Die Trümmer liegen nach dem Erdbeben auf einer Straße in Zagreb. © Quelle: imago images/Xinhua

Turmspitze fiel aus 100 Metern Höhe zu Boden

Medien zufolge fielen Ziegel von den Dächern, Fassaden bekamen Risse, Mauern stürzten ein und Trümmer beschädigten parkende Autos. Auch die Kathedrale im Zentrum, das Wahrzeichen der Stadt, wurde beschädigt - eine der beiden Turmspitzen fiel aus mehr als 100 Meter Höhe zu Boden.

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Das European-Mediterranean Seismological Centre (EMSC) gab die Stärke des ersten Bebens um 6.24 Uhr mit 5,3, die des zweiten Bebens um 7.01 Uhr mit 5,0 an. Die Zentren der beiden Beben lagen sieben beziehungsweise zehn Kilometer nördlich von Zagreb.

RND/dpa

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