Brandkatastrophe im Krefelder Zoo: So geht es den überlebenden Affen

  • Bei einem Brand im Krefelder Zoo sind 30 Tiere gestorben, darunter viele Affen.
  • Wie durch ein Wunder überlebten zwei Schimpansen das Unglück.
  • Die Pfleger des Zoos päppeln die Tiere nun wieder auf.
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Krefeld. Bei dem Brand im Krefelder Zoo sind 30 Tiere gestorben, darunter viele Affen – die Trauer und Anteilnahme war enorm. Es wird gegen drei Frauen ermittelt, die an Silvester verbotene Himmelslaternen hatten steigen lassen, eine davon soll den Brand ausgelöst haben. Das Affengehege brannte komplett ab.

Doch wie durch ein Wunder überlebten zwei Schimpansen – Bally und Limbo. Und wie es denen knapp eine Woche nach dem Brand geht, hat nun der Krefelder Zoo mitgeteilt: „Den beiden geht es sechs Tage nach dem Brand gesundheitlich gut. Sie haben Verbrennungen an Händen, Füßen und im Gesicht, aber das Haarkleid ist vollständig erhalten. Beide essen und trinken gut“, heißt es in einem Facebook-Post des Tierparks. Die beiden Affen befinden sich demnach noch in den Krankenräumen, sollen aber in den nächsten Tagen in einen durch Besucher nicht einsehbaren Abschnitt der Gorilla-Garten-Innenanlage ziehen.

Pfleger kümmern sich um verletzte Affen

„Wir spüren, dass ihnen die Betreuung durch die vertrauten Pfleger auch seelischen Halt gibt“, schreibt der Zoo weiter. Daher gebe es auch keine konkreten Pläne für einen Umzug in einen anderen Zoo.

Der Zoo teilt außerdem mit, dass in Absprache mit den Pflegern keine Urnengrabstätte auf dem Zoogelände eingerichtet wird. Es solle aber in Zukunft irgendwann ein Gedenkort für die Affen in dem Tierpark gestaltet werden.

RND/hsc