• Startseite
  • Panorama
  • Nach Behandlung im Krankenhaus: Corona-Infizierte zurück ins Seniorenheim gebracht

Nach Behandlung im Krankenhaus: Corona-Infizierte zurück ins Seniorenheim gebracht

  • Die Behandlung von Krankenhauspatienten, die sich während ihres Aufenthalts mit Corona infizieren, ist noch immer eine Kostenfrage.
  • Deshalb wurde eine Seniorin in Hannover wieder zurück in ihr Pflegeheim gebracht – trotz einer Corona-Infektion.
  • Das Heim hatte zuvor versucht, die Rückkehr der infizierten Bewohnerin zu verhindern.
Anzeige
Anzeige

Hannover. In Hannover ist eine Seniorin wieder zurück in ihr Pflegeheim gebracht worden, obwohl sie sich nach einem Krankenhausaufenthalt mit Corona infiziert hatte. Wie die „Hannoversche Allgemeine Zeitung“ (HAZ) berichtete, sei die alte Frau wegen eines nicht näher genannten schweren Leidens in die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) gebracht worden. Nach ihrer dortigen Behandlung war sie dann zurück in ihre Pflegeeinrichtung gebracht worden, wo eigens eine Quarantäne für sie eingerichtet werden musste.

Heimleitung wollte Rückbringung verhindern

Die Heimleitung hatte nach Angaben der „HAZ“ versucht, eine schnelle Rückkehr der Heimbewohnerin zu verhindern – jedoch ohne Erfolg. Der Grund: Ein längerer Aufenthalt der Patientin im Krankenhaus sei aus medizinischer Sicht nicht nötig gewesen, weshalb die Krankenkassen keine weiteren Kosten übernehmen. Das Seniorenheim sah sich daher gezwungen, die mit dem Coronavirus Infizierte wieder bei sich aufzunehmen.

Anzeige

Laut „HAZ“ komme es bei Fällen wie diesem auf den Landkreis und die dortigen Krankenhäuser an. Andernorts werden beispielsweise extra Stationen für Patienten eingerichtet, die eigentlich nach ihrem Krankenhausaufenthalt genesen sind, sich jedoch mit dem Coronavirus infiziert haben.

RND/al

  • Laden Sie jetzt die RND-App herunter, aktivieren Sie Updates und wir benachrichtigen Sie laufend bei neuen Entwicklungen.

    Hier herunterladen