Nach 18 Monaten: In Kenia entführte Italienerin freigelassen

  • Eine 24-jährige Entwicklungshelferin ist in Somalia befreit worden.
  • Silvia Romano hatte für ein Kinderprojekt in Kenia gearbeitet, als sie entführt wurde.
  • Sie ist bereits auf dem Weg nach Rom. Romano wurde 30 Kilometer von der somalischen Hauptstadt Mogadischu entfernt vom italienischen Geheimdienst befreit.
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Mogadischu. Silvia Romano ist frei: Die 24-jährige Italienerin, die bei der Organisation “Orphan’s Dream” an der kenianischen Küste arbeitete, als sie entführt wurde, ist auf dem Weg zurück in ihre Heimat. Das schrieb der italienische Ministerpräsident Giuseppe Conte am Samstag auf Twitter. Die 24-Jährige sei nach ihrer 18 Monate andauernden Gefangenschaft mitgenommen, aber wohlauf und in guter Verfassung, so der Präsident der parlamentarischen Kommission, Raffaele Volpi.

Entführung nach Angriff auf Einkaufszentrum

Romano arbeitete als Entwicklungshelferin in Kenia, als sie bei dem Angriff auf ein Einkaufszentrum in Chakama, unweit der bei Urlaubern beliebten Küstenstadt Malindi, im November 2018 entführt wurde. Fünf Menschen wurden damals verletzt. Monatelang gab es keine Spur von der jungen Frau, die in den Händen der somalischen Terrormiliz Al-Shabaab vermutet wurde.

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Romano wurde 30 Kilometer von der somalischen Hauptstadt Mogadischu entfernt vom italienischen Geheimdienst befreit. Auch türkische und somalische Sicherheitskräfte halfen mit. “Ich war stark und habe nicht aufgegeben. Mein größter Wunsch ist, nach Italien zurückzukehren”, wurde Romano von “Der Standard” zitiert.

RND/msk

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