• Startseite
  • Panorama
  • Mutter von Gabby Petito: „Ich dachte, dass Brian auf meine Tochter aufpassen würde“

Mutter von Gabby Petito: „Ich dachte, dass Brian auf meine Tochter aufpassen würde“

  • Vor einem Monat wurde die 22-jährige Gabby Petito als vermisst gemeldet.
  • Inzwischen bestätigte der zuständige Gerichtsmediziner, dass die junge Frau erwürgt wurde.
  • Nun spricht ihre Mutter öffentlich in einem Interview über die Ereignisse und die Beziehung ihrer verstorbenen Tochter.
Anzeige
Anzeige

Gabby Petito verschwand nun vor fast zwei Monaten, vor einem Monat wurde ihre Leiche in einem Nationalpark im US-Bundesstaat Wyoming entdeckt. Inzwischen gab der zuständige Gerichtsmediziner bekannt, dass die junge Frau erwürgt wurde. Noch immer gilt ihr Verlobter Brian Laundrie als „Person von Interesse“, auch er verschwand, nachdem der Fall Petito international bekannt wurde. Zuvor reisten Petito und Laundrie gemeinsam in ihrem Van durch die USA.

Nun hat die Mutter der Toten, Nichole Schmidt, sich in einem langen Interview mit dem australischen Channel 9 in deren Format „60 Minutes“ geäußert. Während ihrer Reise habe sie täglich Updates wie Fotos erhalten. „Fast jeden Tag hat sie [Gabby] geschrieben, gefacetimed, Fotos geschickt von dem, was gerade passiert“, sagt Schmidt. „Ich liebte es, diese Updates zu bekommen. Und ich war begeistert von dem, was sie dort tat. Das war einfach wunderbar.“

Mutter sah keine Warnzeichen für Gewalt in der Beziehung

Ab Ende August hörten die täglichen Nachrichten von Petito auf. Am 11. September meldeten Schmidt und ihr Mann die 22-Jährige als vermisst. Nachdem nun auch Laundrie ohne seine Verlobte nach Hause zurückkehrte, habe Schmidt gewusst, dass etwas falsch sei. Laundrie beschreibt sie als „Teil der Familie“. Er sei höflich und ruhig gewesen. Für sie habe es keine Warnzeichen für Gewalt in der Beziehung gegeben.

Anzeige

Schmidt habe sich Sorgen gemacht, als Petito ihren Job kündigte, um wochenlang einsame Orte in den USA zu bereisen. „Aber ich habe mich sicher gefühlt, weil sie mit Brian unterwegs war und ich das Gefühl hatte, dass es dadurch okay wäre. Ich dachte, dass er auf sie aufpassen würde.“

Nichole Schmidt: „Ich wünschte, sie hätte sich mir anvertraut“

Aufnahmen der Polizei zeigen Petito weinend. Außenstehende hatten die Beamten nach einem Streit des Paares alarmiert. Laundrie soll Petito geschlagen haben. „Es ist so schwer mitanzusehen. Ich wollte am liebsten durch den Bildschirm springen und sie retten“, sagt die Mutter. Über den Streit habe die Tochter nicht mit ihr gesprochen. „Ich wünschte, sie hätte sich mir anvertraut“, so Schmidt.

Auch wenn inzwischen bestätigt wurde, dass Petito gewaltsam starb, hofft ihre Mutter dennoch, dass ihre letzten Momente friedlich gewesen seien. „Ich hoffe, dass sie nicht gelitten hat und dass sie keine Schmerzen hatte.“

RND/goe

  • Laden Sie jetzt die RND-App herunter, aktivieren Sie Updates und wir benachrichtigen Sie laufend bei neuen Entwicklungen.

    Hier herunterladen